Vom Anglerurlaub zur Kenia-Direkthilfe

Vorarlberg / 03.11.2020 • 16:10 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Heinz und Andrea Rützler bei ihrem jüngsten Hilfseinsatz in Kenia im Frühjahr dieses Jahres.<span class="copyright">Privat</span>
Heinz und Andrea Rützler bei ihrem jüngsten Hilfseinsatz in Kenia im Frühjahr dieses Jahres.Privat

Heinz Rützler engagiert sich für Menschen in Not in Mombasa.

Nüziders Seit vielen Jahren unterstützt Heinz Rützler Kinder und Familien in den ärmsten Stadteilen von Mombasa in Kenia. Was mit einer Anglerurlaubsreise begann, ist mittlerweile zu einem Unterstützungsprojekt vor Ort angewachsen.

Anfang des Jahres besuchte Rützler seine Schützlinge in Kenia. Zum ersten Mal mit von der Partie war auch seine Ehefrau Andrea. Mit freiwilligen Spenden konnte er bereits vielen Kindern und Familien mit einer Soforthilfe in Form von Hygieneartikeln, Essen, Utensilien zum Leben, Schulgeld oder finanzieller Unterstützung bei wichtigen Operationen helfen. Auch dieses Mal wurden die Spendengelder wieder für Grundnahrungsmittel, wichtige Haushaltsartikel, Betten, Matratzen oder zur Reparatur von Dächern und Wänden und mehr verwendet. Wo es notwendig war, begleiteten die beiden auch Menschen zum Arzt oder ins Krankenhaus, wobei die Kosten übernommen wurden.

250 Euro kostet ein Schuljahr

„So haben wir schon Operationen bezahlt, konnten Leben retten und bei großen und kleineren gesundheitlichen Problemen helfen“, kann der Nüziger von seiner ehrenamtlichen Arbeit vor Ort berichten. „Wir unterstützen auch Kinder, indem wir das Schulgeld für das ganze Jahr übernehmen. Nur mit einer Schulausbildung haben sie eine echte Chance auf eine bessere Zukunft“, schildert der engagierte Oberländer. So kostet im Schnitt ein Jahr Schule inklusive Schuluniform, Bücher, Hefte und dergleichen sowie das tägliche Mittagessen rund 250 Euro.

Auch in Coronazeiten

Ehefrau Andrea war sehr beeindruckt von der Freundlichkeit und Dankbarkeit der Menschen, aber auch zugleich erschüttert, zu sehen, unter welchen Umständen die Menschen leben müssen. „Wir haben auch in der derzeit noch schwierigeren Situation mit dem Coronavirus Familien unterstützt und ihnen Lebensmittel durch unser Helferteam vor Ort zukommen lassen. Mit 50 Euro gibt es Lebensmittel und Hygieneartikel für eine fünfköpfige Familie für einen Monat“, rechnet Heinz Rützler vor. Die nächste Reise ist – sofern es die Covid-19-Situation zulässt – für Anfang 2021 geplant. „Herzlichst bedanken möchte ich mich bei allen Spenderinnen und Spendern! Ohne euch könnte nicht so vielen Familien und Kindern geholfen werden“, so Rützler, der sich über jede Spende freut, und weiter: „Auch eine kleine Spende kann Großes bewirken.“

Wer sich gerne genauer über die Keniahilfe von Heinz Rützler informieren möchte, kann mit ihm per E-Mail an HEINZ08@gmx.at Kontakt aufnehmen.

„Auch eine kleine Spende kann Großes bewirken. Herzlichen Dank allen Unterstützern!“

Heinz Rützler, Kenia-Helfer
In den ärmsten Stadtteilen von Mombasa werden die hilfsbedürftigen Familien mit dem Nötigsten versorgt.<span class="copyright">Privat</span>
In den ärmsten Stadtteilen von Mombasa werden die hilfsbedürftigen Familien mit dem Nötigsten versorgt.Privat

Spendenkonto: Rützler Heinz „Direkthilfe Kenia“, Raiffeisenbank Bludenz-Montafon, AT95 3746 8000 0005 8818

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