Volksschule neu für Schruns rückt näher

Vorarlberg / 04.11.2020 • 18:14 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Die bestehende Volksschule soll im kommenden Jahr teilweise umgebaut, vor allem auch erweitert werden.<span class="copyright">str</span>
Die bestehende Volksschule soll im kommenden Jahr teilweise umgebaut, vor allem auch erweitert werden.str

Grundtausch und Neukonzeption – Entscheidung Anfang 2021.

schruns Die Planungen für die neue Volksschule Schruns werden derzeit auf zwei Schienen parallel betrieben. Einerseits bedarf es der Klärung der Finanzierbarkeit des Projekts – hierzu laufen bereits Verhandlungen mit der Pfarre Schruns, die einem Grundtausch von 2000 Quadratmetern zustimmen müsste. Andererseits wird von den Verantwortlichen der Schule selbst ein pädagogisches Konzept erstellt, das die Volksschule neu definieren soll. Denn eines ist klar: Die Anforderungen an eine Volksschule haben sich in den letzten Jahrzehnten drastisch verändert. Somit gilt es auch die Räumlichkeiten und das Lernmaterial an das neue Konzept anzugleichen.

Konzept bis Mitte Dezember

Bis Mitte Dezember soll das pädagogische Konzept fertiggestellt sein, das mit Schulleiterin Conny Schlatter und ihrem Lehrerteam in Begleitung von Josef Watzinger erarbeitet wird.

Dabei braucht auch der Kindergarten ein neues Raumkonzept. Sehen doch die Umstrukturierung und der geplante Neubau der Volksschule vor, dass auf dem Platz des jetzigen Pfarrkindergartens das neue Schulareal entstehen wird. „Diese beiden Vorhaben müssen Hand in Hand laufen und da muss gut überlegt werden, was wir für gemeinsame Möglichkeiten haben“, so Schlatter, die bereits mit ihrem Team in Südtirol neu konzipierte Schulen mit optimalen Synergien wie Pausenplätze oder Schülerbetreuungen besichtigte. Sie ist jedenfalls positiv gestimmt, dass das Konzept trotz der coronabedingten Verzögerung bis Mitte Dezember abgeschlossen ist und der Gemeinde präsentiert werden kann.

Entscheidung im ersten Quartal

Ebenfalls positiver Dinge ist der Schrunser Bürgermeister Jürgen Kuster. „Wir konnten die Jahre 2018 und 2019 gut bzw. mit frei verfügbaren Mitteln abschließen. Zudem wurden uns bereits Fördermittel für den Neubau der Volksschule zugesichert. Sobald die Verhandlungen mit der Pfarre abgeschlossen sind, werden noch im ersten Quartal des kommenden Jahres die konkreten Vorhaben vorbereitet und der Gemeindevertretung präsentiert. Diese wird dann entscheiden, ob es einen Architektenwettbewerb für das rund 10 Millionen Euro teure Projekt, das übrigens allein durch die öffentliche Hand finanziert werden muss, geben soll.“

Man darf also gespannt sein, wie es nun weitergeht und ob sich trotz der Verschärfung der Coronamaßnahmen der eng gesteckte Zeitrahmen ausgeht. Str

Volksschuldirektorin Conny Schlatter machte sich mit einer Abordnung aus Schruns bereits ein Bild von neu konzipierten Schulen in Südtirol.
Volksschuldirektorin Conny Schlatter machte sich mit einer Abordnung aus Schruns bereits ein Bild von neu konzipierten Schulen in Südtirol.

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