Neuer Kunstort in Vorarlberg

Mit einer vielseitigen Ausstellung feierte die Galerie Brugger ihre Eröffnung.
Klaus Am Freitagabend luden Simeon und Zeynep Brugger zur Eröffnung ihrer neuen Galerie nach Klaus ein.
Im Eingangsbereich wurden Arbeiten des in Wien lebenden Malers, Bildhauers und Performancekünstlers Heimo Zobernig präsentiert.
Im Galerieraum sowie im Außenbereich ist die Werkserie „Supported Files“ von Oliver Laric zu sehen. Der 1981 in Innsbruck geborene und heute in Berlin lebende Künstler beschäftigt sich in seinen Arbeiten mit der Wiederaneignung historischer Formen sowie mit dem Spannungsfeld zwischen Original und Kopie.
Billie Clarken präsentierte im „studio“ die Arbeit „Chewing Tongue“. Indem sie Fundstücke aus sozialen Netzwerken auf fragilen Schaumstoff druckt und in VHS-Hüllen konserviert, überführt sie digitale Bilder in eine neue Materialität.
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Die Ausstellung ist bis 23. Mai 2026 zu sehen und markiert zugleich den Auftakt für einen neuen Kunstort in Vorarlberg, der mit seinem vielseitigen Konzept bereits bei der Eröffnung große Aufmerksamkeit auf sich zog.
Unter den zahlreichen Gästen waren neben Christiane Meyer-Stoll und Katrin Dünser auch Lukas Thaler, Anne Zühlke, Selina Reiterer, Mathias Garnitschnig und Peter Lederer.
Ein Beispiel für das kuratorische Interesse an räumlichen Erweiterungen zeigte sich auch an unerwarteten Orten: So findet sich im Waschraum eine Tapetenarbeit der Vorarlberger Künstlerin Melanie Ebenhoch.












