Das sagt die Sportlandesrätin zu den Vorgängen in der Skiarena

Vorarlberg / 08.11.2020 • 20:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Martina Rüscher hat keine Freude mit den Vorgängen, aber mit der Skiarena selbst. <span class="copyright">VN</span>
Martina Rüscher hat keine Freude mit den Vorgängen, aber mit der Skiarena selbst. VN

Verstöße sollen geahndet werden, fordert Rüscher.

Lech Scharfe Kritik an den Vorgängen rund um den Bau der Skiarena Lech/Zürs kommt von den Grünen. Wie die VN berichtete, hat eine Grüne Anfrage im Landtag ergeben, dass beim Bau mehrere Gesetze missachtet wurden. Zum Zeitpunkt des Baubeginns lag keine Bewilligung vor. Manche wurden nachträglich erteilt, andere fehlen. „Das ist für jede und jeden, der jemals ein Haus gebaut, einen Schopf aufgestellt oder eine Garage errichtet hat besonders empörend, weil in so einem Fall eine Reihe von Sanktionen erfolgen“, ärgert sich die Grüne Landtagsabgeordnete Nadine Kasper.

Auch Sportlandesrätin Martina Rüscher äußert Kritik: „Ich halte es für sehr unerfreulich, dass viele Verfahren nicht oder zu spät eingehalten wurden.“ Das werfe ein schlechtes Licht auf das Projekt. Aber aus sportlicher Sicht sei es absolut unterstützenswert. Die Infrastruktur werde für den Nachwuchs benötigt, außerdem könne so ein Weltcuprennen stattfinden. „Wir freuen uns über diese Einrichtung.“ Dass bei den Prozessen zwischen der Gemeinde und Ski Zürs AG Verfahren und Bewilligungen nicht eingehalten wurden, sei sehr schade . „Klar muss sein: Niemand von uns kann Gesetze einfach umgehen. Es muss klar geahndet und gestraft werden“, betont die Landesrätin im VN-Gespräch

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