Zehn Jahre Haft für den Pseudo-Bombenleger von Feldkirch

Vorarlberg / 25.02.2021 • 11:05 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Zehn Jahre Haft für den Pseudo-Bombenleger von Feldkirch
Der Täter konnte noch am Tag seiner Drohung von der Feldkircher Polizei und dem Landeskriminalamt verhaftet werden. D. Mathis

Von Vorarlberger Polizei verhafteter Serienräuber nun in Graz verurteilt.

Feldkirch, Graz Es war am Freitag, den 17. April 2020, als bei der Raiffeisenbank in Feldkirch-Altenstadt eine telefonische Bombendrohung einging (die VN berichteten). Der zunächst unbekannte Anrufer forderte in mehreren Anrufen eine Zahlung der Bank mittels eines elektronischen Prepaid-Zahlungsmittels.

Noch in den frühen Abendstunden desselben Tages konnte der Tatverdächtige von Beamten des Landeskriminalamtes in Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Feldkirch ausgemittelt und verhaftet werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen in der Steiermark wohnhaften Serienräuber. In dieses Bundesland wurde er von den Vorarlberger Behörden schlussendlich auch überstellt.

Einweisung in Anstalt

Am vergangenen Dienstag erfolgte am Landesgericht Graz die gerichtliche Verurteilung des Täters. Der Mann wurde zu zehn Jahren Haft und der Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher verurteilt.

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