Wieder Hoffnung für Sandra

Vorarlberg / 23.12.2021 • 19:00 Uhr
Wieder Hoffnung für Sandra

Warten auf Stammzellspende, aber die Chemotherapie wirkt jetzt.

Dornbirn Vor fünf Jahren kehrten Sandra und ihr Mann aus den USA nach Vorarlberg zurück. Alles lief gut, bis die junge Frau plötzlich an Atemnot zu leiden begann. Das war im Oktober. Sie ging zum Arzt und kam nicht mehr nach Hause. Sie musste sofort ins Krankenhaus. Zwei Chemotherapien hat sie bereits hinter sich. Die erste schlug gar nicht an, die zweite ein bisschen besser. Um die Krankheit wirklich besiegen zu können, braucht Sandra jedoch eine Stammzellspende. Vor zwei Wochen rief der Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ gemeinsam mit dem Dornbirner SV zu einer Typisierungsaktion auf, und 305 Personen kamen. „Jetzt lebt die Hoffnung auf ein Weihnachtswunder“, freuten sich der Vater, Heinz Widmann, und der Ehemann Ricky Wesley über die große Solidarität.

Bereit für Spender

Ein Stammzellspender konnte bislang zwar nicht gefunden werden, dennoch gibt es von Sandra Gutes zu berichten. „Vor wenigen Tagen stand ihre Familie bei uns im Büro und teilte uns mit, dass die Chemotherapie von einem Tag auf den anderen sehr gut gegriffen hat“, erzählt Andreas Wassner vom Verein „Geben für Leben“ und ergänzt: „Sandra wäre nun bereit für die Spende ihres genetischen Zwillings, der hoffentlich bald gefunden wird.“

Erfolgreich war die Suche nach einem passenden Stammzellspender für die achtjährige Amber aus Wien. Das Mädchen wurde noch vor Weihnachten transplantiert. Alle wünschen sich jetzt, dass sich für Amber bald der Traum vom Reiten erfüllt und sie wieder mit ihrem kleinen Bruder herumtoben kann. Nach wie vor warten aber viele andere auf die rettende Nachricht, so etwa Paul, Lucia, Ali und Mahir. VN-MM