Bike-Serie: Beeindruckendes Panorama auf die Drei Türme

Vorarlberg / 28.09.2022 • 05:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Die Tour führt Richtung Lindauer Hütte.
Die Tour führt Richtung Lindauer Hütte.

Von der Golmerbahn aus führt diese Tour zur Lindauer Hütte.

Vandans Ziel dieser abwechslungsreichen Tour ist die herrlich zu Füßen der Sulzfluh und der Drusentürme gelegene Lindauer Hütte. Von Vandans geht es via Rodelbahn bis zum Stausee Latschau. Möglich wäre es auch, bis hierher mit dem Auto zu fahren. Das spart rund 350 Höhenmeter bzw. zirka 40 Minuten Fahrzeit.

Bike-Serie: Beeindruckendes Panorama auf die Drei Türme

Von Latschau führt die Tour auf einem meist sanft steigenden Güterweg bis zur Lindauerhütte. Dabei gibt es geradezu spektakuläre Ausblicke auf die Sulzfluh und die Drei Türme zu genießen. Von der Lindauer Hütte rollt man schließlich auf Güterwegen gemütlich zurück zum Ausgangspunkt.

Start ist direkt bei der Talstation der Golmerbahn, wo auch ausreichend Parkmöglichkeiten zu finden sind. Auf der Hauptstraße geht es rechts Richtung Schruns und nach 100 Metern auf dem Fadergallweg rechts aufwärts. Nach etwa 300 Meter endet die Asphaltstraße.

Es geht nun steil aufwärts zum Stausee Latschau (Rodelbahn). Von dort geht es rechts am See entlang weiter. Am Ende des Sees, nach 600 Metern, führt die Route rechts aufwärts Richtung Gauertal/Lindauer Hütte.

Bei der Gabelung, unmittelbar nach einer Brücke, geht die Fahrt rechts Richtung Gauertal Haus (links auch möglich) weiter. Die Lindauer Hütte ist meist gut frequentiert und sehr schön gelegen. Die Tour führt auf demselben Weg zurück.

Auf der Route bieten sich spektakuläre Ausblicke.<span class="copyright"> Sonderegger</span>
Auf der Route bieten sich spektakuläre Ausblicke. Sonderegger

Tour zur LIndauer Hütte

Start: Vandans, Golmerbahn Talstation

Niveau: mittel

Zeit: ca. 2:30 Std. EMTB / ca. 3:30 Std. MTB

Distanz: 22 km / 21% Asphalt, 79% Forstweg

Uphill: mittel, 1100 Hm

Downhill: mittel, 1100 Hm

Jahreszeit: Mai – November

Einkehrmöglichkeit: Lindauer Hütte

Experten-Tipp von Alexander Sonderegger

Akku im Griff

Ist die Temperatur am Trail ein Thema? Warum das wichtig ist? Akkus mögen weder niedrige noch zu hohe Temperaturen. Bei sommerlicher Hitze verringert das Batterie-Management-System automatisch die Stromentnahme am Akku. Das bedeutet zugleich, dass die Leistung des Motors reduziert wird. Bei niedrigen Temperaturen sollte der Akku zunächst im höchsten Unterstüztungsmodus betrieben werden, damit er warm bleibt. Tipp: Den zweiten Akku im Rucksack mit Wärmepads warmhalten.

Und was tun, wenn der Akku den Geist aufgibt? Ist dieser tatsächlich einmal leer, sollte in den kleinsten und leichtesten Gang geschalten und langsam in die Pedale getreten werden. Auf Steilstrecken oder Rampen ist Schieben angesagt.

Wenn es unterwegs Lademöglichkeiten gibt, sollte man die Ladezeiten für das Nachladen im Blick haben. Durchschnittlich zweieinhalb bis drei Stunden benötigt der Akku bis er wieder auf 80 Prozent geladen ist. Die restlichen 20 Prozent sind meist in einer Stunde geladen.

Sehr warme Akkus sollten nicht gleich aufgeladen werden. Auch gilt: Nur mit vollen Akkus auf Tour gehen. Auf längeren Touren ist ein zweiter Akku auf jeden Fall sinnvoll. Viele Rucksäcke haben dafür sogar ein eigenes Akku-Fach und einen Rückenprotektor.

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.