Neuer Projektpartner beim Projekt „Krone“
Bludesch Beim Projekt „Krone“ in Bludesch gibt es neue Entwicklungen. So arbeitet die Gemeinde nicht mehr mit dem Projektpartner Reka, einer hundertprozentigen Tochter der Raiffeisenbank Feldkirch, zusammen, sondern mit der Vogewosi. Das hat damit zu tun, dass sich nach einem Änderungswunsch durch die Reka das Projekt soweit verändert hat, dass die Gemeinde, ohne ihr Baurecht in Anspruch nehmen zu müssen, auf eigenem Grund bauen kann.
„Diese Option war für uns dann die weitere Vorgangsweise, hat aber für die Reka nicht mehr gepasst“, erklärt Bürgermeister Martin Konzet. Abgesehen von der momentanen Teuerung werden die Kosten um den Faktor x steigen. Die Kostenermittlung läuft, sobald das Projekt Einreichstatus hat. Beim Krone-Projekt laufen aktuell letzte Abstimmungen mit dem Bundesdenkmalamt und der Raumplanungsabteilung des Landes Vorarlberg. Danach gilt es, mit den angrenzenden Nachbarn ins Einvernehmen zu kommen, bevor die Gemeinde in ein Behördenverfahren zur Baugenehmigung geht. Dieses soll 2023 abgeschlossen sein und eine Ausschreibung der Arbeiten soll auch noch heuer erfolgen, sodass der Baubeginn 2024 ist.
Zum Hintergrund: Das alte Kronengebäude, in dem sich momentan das Gemeindeamt, die Gemeindeärztin und das Kellertheater Lampenfieber befinden, soll erneuert werden. Der denkmalgeschützte Altbau soll aufwendig saniert und der Zubau abgerissen und neu gebaut werden. In diesem Neubau werden Wohnungen und Geschäftsflächen entstehen und bilden so einen Ort der Begegnung. Das Gemeindeamt bleibt im Altbau und wird barrierefrei. VN-JUN