Großes Faschingswochenende: Termine und Umzugsverläufe im Überblick

Von Feldkirch bis nach Hard: Was das Faschingswochenende in Vorarlberg zu bieten hat.
Feldkirch An diesem Wochenende laufen die Narren im ganzen Land zur Höchstform auf. Der Wettergott tut es ihnen gleich: Milde Temperaturen von bis zu 12 Grad und überwiegend sonniges Wetter bestimmen laut Prognosen das anstehende Faschingswochenende. Und dieses hat einiges zu bieten.


Quer durchs ganze Land werden die Narrenrufe durch die Straßen hallen. “Spälta, spälta, Hoch” wird es etwa in der Feldkircher Innenstadt heißen, wenn nach der traditionellen Guggamusik-Nacht der größte Faschingsumzug des Landes über die Bühne geht. 76 Gruppen mit 3000 Narren aus Österreich, Liechtenstein, der Schweiz und Deutschland werden Feldkirch in eine bunte Faschingshochburg verwandeln. “Dadurch, dass der Fasching heuer kürzer ausfällt, sind heuer etwas weniger Gruppen als im letzten Jahr dabei”, sagt Spältabürger-Präsident Mathias Fazekas (39). Der Stimmung tue dies jedoch keinen Abbruch. “Nach der langen Coronazeit haben die Menschen wieder Lust auf Fasching, die Motivation ist bei allen deutlich spürbar”, betont er. Erwartet werden rund 25.000 Besucher. Wer nicht dabei sein kann, kann das bunte Faschingstreiben live auf Ländle.TV und VOL.AT (Beginn 13:45 Uhr) verfolgen.
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Auch in Hohenems übernehmen die Narren – allen voran Ritter Martin I. und ihre Lieblichkeit Sandra – das Zepter. Nachdem Stadtchef Dieter Egger samt seiner Stadtregierung ihrer Ämter enthoben werden, blasen die Embser Schlossnarren am Sonntag mit einem lauten Duri-Duri-O zum Umzug. Zum großen Faschingstreiben angemeldet haben sich 70 Gruppen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Umzugsstrecke führt von der Kaiser-Franz-Josef-Straße über den Schlossplatz durch die Marktstraße bis zur Jakob-Hannibal-Straße. Krönender Abschluss ist das Narrentreiben in der Werkhofhalle.
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Ebenso bunt treiben es auch die Mäschgerle in Lochau, wo 50 Zünfte, Gilden, Prinzenpaare, Guggamusiken und Schalmeienzüge sowie originell maskierte Gruppen mit insgesamt weit über 1500 aktiven Teilnehmern mit einem lauten “Ore Ore” durch die Straßen ziehen.
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Seit über 50 Jahren geht bei den Harder Mufängern die Post ab, die den größten Umzug im Unterland veranstalten. “Bei uns stehen die Kinder im Mittelpunkt”, sagt Umzugsleiter Alexander Knauth (72). Teilnehmen werden insgesamt 25oo Personen in 61 Gruppen, davon etwa 7oo Kinder. Etliche Themenwagen, Fußgruppen, Guggamusiken, Schlalmeien, Brauchtumsgruppen aus Tirol sowie drei Kindergärten werden in der Bodenseegemeinde erwartet. “Es freut uns, dass wir dem Publikum einen bunten Mix bieten können. So wie es aussieht, haben wir auch Wetterglück, das wirkt sich natürlich immer auf die Besucherzahlen aus”, freut sich Knauth.
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Faschingsumzüge am Wochenende
Samstag, 3. Februar: Ludesch (ab 14 Uhr), Klostner Kinderfasching (ab 14 Uhr), Klösterle Nachtumzug (ab 19 Uhr), Bürserberg (ab 14 Uhr), Hard (ab 14 Uhr), Guggamusik-Nacht und Nachtumzug Feldkirch (ab 18 Uhr)
Sonntag, 4. Februar: Feldkirch (ab 13.30 Uhr), Lochau (ab 13.30 Uhr), Hohenems (ab 14 Uhr), Gaschurn (ab 14 Uhr)


