Ein Eistraum im Zeichen der fünf Ringe

Vorarlberger Eismanufaktur setzt kulinarische Akzente im Austria House in Cortina d’Ampezzo.
Cortina, Schwarzach Wer schon einmal im Winter in Italien war, der weiß: Für die Italiener ist Gelato mehr als eine sommerliche Erfrischung – es ist fester Bestandteil der Ess- und Lebenskultur. Viele Eisdielen haben daher das ganze Jahr geöffnet. Auch im Austria House bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 hat Gelato Saison und wie das Catering tragen auch die Eisspezialitäten eine Vorarlberger Handschrift.

Die Eismanufaktur Kolibri mit Produktion in Schwarzach ist nach den Olympischen Sommerspielen in Paris zum zweiten Mal offizieller Partner des ÖOC (Österreichisches Olympisches Comité). „Es ist für uns eine große Ehre, dass unser Eis täglich Teil des viergängigen Menüs ist, das allen Gästen serviert wird. Außerdem wird es im Public-Bereich Gästen aus der ganzen Welt angeboten“, erzählt Geschäftsführerin Katarina Rankovic (46).

Das Austria House in Cortina d’Ampezzo ist während der Spiele der rot-weiß-rote Treffpunkt für Athleten, Betreuer, Persönlichkeiten aus Sport, Tourismus, Wirtschaft und Politik sowie Olympia-Fans aus aller Welt. Im Jägerhaus unweit des Eiskanals wurden dafür zwei VIP-Stuben, eine große VIP-Sonnenterrasse mit Blick auf die Dolomiten, ein Public-Bereich für Fans und Gäste und ein Gala-Saal im Heustadl eingerichtet.

Auch kulinarisch werden Akzente gesetzt. Auf der Eiskarte stehen Sorten wie Tonkabohne mit Zimt, Haselnussjoghurt, Himbeere mit rosa Pfeffer und Sachertorte. „Wir waren letzte Woche vor Ort und haben die Feiern von unseren Medaillengewinnern Ariane Rädler, Katharina Huber, Conny Hütter und dem gesamten Rodelteam live miterlebt, tolle Menschen kennengelernt und interessante Kontakte geknüpft“, schwärmt die Kolibri-Chefin. Ihr Fazit fällt freilich eindeutig aus: „Es hat sich bestätigt, dass Eis auch im Winter schmeckt.“
