Vorarlberger Reisende in Dubai: Warten auf einen der raren Sitze in den Flugzeugen

Vorarlberg / 04.03.2026 • 11:09 Uhr
Vorarlberger Reisende in Dubai: Warten auf einen der raren Sitze in den Flugzeugen
Einer der wenigen Flüge der Emirates der vergangenen Tage. Zehntausende warten auf ihre Heimreise.AFP

Eine Reisegruppe des Pensionistenverbands ist in Dubai gestrandet. Derzeit lässt sich kaum sagen, wie es weitergeht.

Dubai “Unsere Mitglieder sind gut versorgt”, betont Hubert Lötsch vom Vorarlberger Pensionistenverband. Sie wurden am Dienstag in einem Business-Hotel nahe dem Flughafen untergebracht. Darunter habe zwar im Vergleich zum vorher genutzten Hilton Garden Inn der Komfort etwas gelitten, doch habe dies mit Blick auf die Ausreise strategische Vorteile.

Vorarlberger Reisende in Dubai: Warten auf einen der raren Sitze in den Flugzeugen
Hubert Lötsch ist bemüht, die VorarlScreenshot V-Liveberger Touristen heimzubringen.

Vorarlberger gut versorgt

“Die Stimmung ist jedoch den Umständen entsprechend gut”, versichert Lötsch. Während viele Individualreisende derzeit teilweise ohne Zugriff auf ihr Gepäck oder gesicherte Unterkunft in den Emiraten gestrandet sind, sind die 117 Teilnehmer der Reisegruppe, darunter etwas über ein Dutzend Vorarlberger, sogar mit einem eigenen Arzt unterwegs.

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Die Umstände vor Ort sind jedoch weiterhin nur schwierig einzuschätzen. Ein erster geplanter Evakuierungsflug am Mittwochmorgen wurde wieder annulliert, am Nachmittag sei ein weiterer geplant. Weiterhin definitiv nicht möglich sind laut Auskunft des Flughafens Fraport bei Frankfurt am Main Flüge von und nach Tel Aviv in Israel und Doha in Katar. Bereits jeweils mehr als ein Dutzend ankommende und herausgehende Flüge in die Region seien heute storniert worden.

Tausende warten auf Heimreise

Derweil sind allein in den Vereinigten Arabischen Emiraten 1600 Reisende aus Österreich gestrandet, zehntausende Touristen aus Europa warten auf die Heimreise. “Unsere Reisegruppe wurde als Priority eingestuft, sollte also bevorzugt werden bei der Ausreise”, erklärt Lötsch. Angesichts der Masse der zu evakuierenden Menschen kann dies noch lange keinen Platz im ersten Flug nach Wien oder München garantieren. Das Außenministerium erklärte am Dienstag, Flüge über Riad in Saudi-Arabien und Maskat im Oman zu organisieren.

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Die Sperre des Luftraums über den Vereinigten Arabischen Emiraten dauert noch mindestens bis zum 5. März an. Wie es danach weitergeht, ist von den weiteren Entscheidungen der Behörden und Fluglinien abhängig. Qatar Airways, die nationale Fluggesellschaft Katars mit Sitz in Doha, kündigte am Mittwoch an, den Flugbetrieb noch bis mindestens Freitag auszusetzen.

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