Lampenfieber, Laufsteg und Social Media: Das lernen die “Model Me”-Finalisten

Vorarlberg / 16.03.2026 • 15:25 Uhr
Lampenfieber, Laufsteg und Social Media: Das lernen die "Model Me"-Finalisten
Beim Personality- und Kommunikationsworkshop bei Russmedia erhielten die Finalisten wertvolle Tipps von Team-Agentur-Chefin Simone Sturn und Benjamin Pilz von Russmedia.VN/Schöller

Simone Sturn und Benjamin Pilz gaben den “Model Me”-Kandidaten hilfreiche Tipps in Sachen Auftreten und Kommunikation.

Schwarzach Wer im Modelbusiness bestehen will, braucht mehr als ein gutes Aussehen. Selbstbewusstsein, Professionalität und ein sicheres Auftreten sind entscheidend, um bei Castings, Auftritten in der Öffentlichkeit und im Kundenkontakt zu überzeugen. Beim Personality- und Kommunikationsworkshop bei Russmedia in Schwarzach erhielten die “Model Me”-Finalisten wertvolle Tipps von Team-Agentur-Chefin Simone Sturn und Kommunikationsexperte Benjamin Pilz von Russmedia.

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“Ihr seid eure eigene Visitenkarte”, sagt Simone Sturn von der Team Agentur.

“Ihr seid eure eigene Visitenkarte”, betonte Simone Sturn. Gerade in der Modelbranche sei es wichtig, zu wissen, wie man sich vor Kunden und in der Öffentlichkeit präsentiert. “Wenn ich ein gutes Auftreten habe, winkt mir ein Job. Wenn ich mich nicht richtig präsentiere, werde ich womöglich kein zweites Mal gebucht.”

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Russmedia in Schwarzach war Schauplatz des Personality-Workshops.

Neben der Ausstrahlung spiele auch ein gepflegtes Erscheinungsbild eine wichtige Rolle. “Man präsentiert seinen eigenen Look”, erklärte die Agenturchefin. Gepflegte Haare, ein ordentliches Auftreten und ein dezentes Make-up seien dabei entscheidend. “Heutzutage ist Natürlichkeit in der Modelbranche sehr wichtig.”

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“Ihr seid auch Markenbotschafter”, erklärte Benjamin Pilz.

Auch scheinbar kleine Dinge könnten über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. “Pünktlichkeit ist das A und O. Wenn ein Model zu spät kommt, kommt ein anderes und der Job ist weg. Lieber zu früh als zu spät.” Ebenso wichtig sei ein freundliches Auftreten. “Auch wenn man einmal einen schlechten Tag hat, sollte man das nicht nach außen tragen.”

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Kommunikationsexperte Benjamin Pilz machte deutlich, dass Models heute weit mehr als nur ein schönes Erscheinungsbild mitbringen müssen.

Eine klare Regel gebe es außerdem am Set oder auf dem Laufsteg. “Ihr habt kein Mitspracherecht, was das Outfit betrifft”, unterstreicht Simone Sturn. “Manchmal sind es die verrücktesten Kreationen, die man tragen muss. Egal ob Haute Couture oder Kartoffelsack, ein Model verkauft es so, als wäre es das It-Piece der Saison.” Auf dem Laufsteg gehe es darum, in eine Rolle zu schlüpfen. “Das Private legt man in diesem Moment ab. Genau das macht den Modeljob spannend.”

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Die Nachwuchsmodels lauschten den Tipps und Tricks.

Neben dem Auftreten spielt auch die Kommunikation eine zentrale Rolle. Kommunikationsexperte Benjamin Pilz machte deutlich, dass Models heute weit mehr als nur ein schönes Erscheinungsbild mitbringen müssen. “Ihr seid angehende Models und habt ein gewisses Erscheinungsbild. Aber in der heutigen Zeit ist das nicht alles. Ihr seid auch Markenbotschafter.” Besonders in sozialen Netzwerken werde jedes Verhalten beobachtet. “Alles, was ihr auf Social Media postet, wird wahrgenommen.”

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Die Finalisten gaben sich auch untereinander wertvolle Tipps.

Ein Model arbeite mit Agenturen, Designern und Kunden zusammen. “Kommunikation ist der Schlüssel zum Erfolg”, betonte Pilz. Auch Nervosität sei dabei ganz normal. Als Beispiel nannte er Popstar Robbie Williams. “Bis heute macht er sich fast ins Hemd, bevor er auf die Bühne geht”, sagt Pilz lächelnd. Entscheidend sei, wie man damit umgeht. “Lampenfieber gehört dazu. Man kann lernen, es zu kontrollieren. Übt zu Hause vor dem Spiegel oder vor der Familie.” All diese kleinen Dinge würden am Ende darüber entscheiden, ob ein Model nur durchschnittlich oder wirklich herausragend ist.

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Die Finalisten von “Model Me” zeigten sich interessiert.

Für die “Model Me”-Finalisten beginnt nun eine intensive Phase. Neben regelmäßigen Laufstegtrainings stehen bald auch die ersten Auftritte in der Öffentlichkeit sowie professionelle Fotoshootings an. Höhepunkt ist das große Finale am 3. Juli in der Otten Gravour in Hohenems.

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