Auf der Wiesn geht‘s wieder rund

Welt / 18.09.2022 • 22:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Große und kleine Trachtler zogen gestern zum Oktoberfest. reuters
Große und kleine Trachtler zogen gestern zum Oktoberfest. reuters

Nach zwei Jahren Corona-Pause feiert das Münchner Oktoberfest großes Comeback.

münchen Nach zwei Jahren Corona-Zwangspause wird in München wieder das traditionelle Oktoberfest gefeiert. Trotz kühlen Wetters strömten am Eröffnungssamstag die Menschen zu Zehntausenden zum Volksfest. Am frühen Nachmittag waren mehrere Zelte wegen Überfüllung geschlossen. Auch wenn ohne Corona-Auflagen gefeiert wird, die Behörden mahnten Besucher, bei Erkältungssymptomen einen Test zu machen und nicht krank zum Fest zu kommen. 

Erste Bierleiche nach zwei Stunden

Unter den Besuchern waren am Samstag viele junge Leute, fast niemand trug eine Corona-Schutzmaske. Auch einige Prominente ließen sich bereits blicken, unter anderem Thomas Gottschalk, Jan Hofer, Richard Lugner sowie die Politikerin Dorothee Bär. Die erste „Bierleiche“ – eine Frau – gab es bereits zwei Stunden nach Eröffnung. Rund 120 Sanitäter waren im vollen Einsatz, die Teams rückten fast im Fünf-Minuten-Takt aus. Gestern zogen dann bei nasskaltem Wetter rund 9000 Schützen und Trachtler in farbenprächtigen historischen Gewändern durch München zum Oktoberfest. Trotz des miesen Wetters verfolgten Zehntausende Zuschauer das Spektakel am Straßenrand.

Rund 600 Polizistinnen und Polizisten sorgen während der zwei Festwochen bis zum 3. Oktober für Sicherheit der Besucher. Sie werden von uniformierten Polizisten aus Frankreich und Italien sowie Taschendieb-Fahndern aus verschiedenen Ländern unterstützt.

Rund 700.000 Gäste haben am ersten Wochenende bei nasskaltem Wetter das Oktoberfest besucht. ap
Rund 700.000 Gäste haben am ersten Wochenende bei nasskaltem Wetter das Oktoberfest besucht. ap