Eine Tote und zwei Schwerverletzte beim Skifahren in Tirol

In Tirol ist es am Neujahrstag am Vormittag erneut zu einem tödlichen Skiunfall gekommen.
Hintertux Eine 28-jährige Niederländerin stürzte am Hintertuxer Gletscher im Zillertal auf einem Steilstück und geriet über den Pistenrand hinaus, sagte ein Polizeisprecher zur APA. Für die Frau kam jede Hilfe zu spät. Zur selben Zeit kam auch eine 27-jährige Landsfrau unabhängig davon zu Sturz und wurde schwer verletzt.
Und rund eine halbe Stunde später stürzte an derselben Stelle eine 55-jährige Deutsche, auch sie erlitt schwere Verletzungen. Die genauen Umstände für die schweren Unfälle waren vorerst unklar. Laut Medienberichten befand sich an der Unglücksstelle ein Sicherheitszaun, der aber von der 28-Jährigen durchbrochen wurde.
Weitere Unfälle am Wochenende auf Tirols Skipisten
Ein 23-jähriger Skifahrer aus Tschechien hat Freitagmittag im Skigebiet Sölden im Tiroler Ötztal einem 58-jährigen Deutschen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und ihm die Nase gebrochen. Der Deutsche wich laut Polizei zuvor einem anderen Skifahrer aus, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Anschließend fuhr er über die Skier einer 22-jährigen Tschechin. Die junge Frau stürzte und verletzte sich. Als der 58-Jährige aufstehen wollte um ihr zu helfen, schlug ihn der 23-Jährige.
Bei dem 23-Jährigen handelte es sich um den Freund der Verletzten. Sie wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Zams geflogen, der Deutsche fuhr selbst zu einem Arzt.
Darüber hinaus ereigneten sich in Sölden am Freitag zwei schwere Skiunfälle. Bei einem Zusammenstoß zwischen zwei Wintersportlern wurde ein 22-jähriger Niederländer schwer verletzt. Weiters wurde eine 18-jährigen Polin nach einer Kollision mit einem 43-jährigen Briten mit Kopfverletzungen in eine Privatklinik gebracht, der Brite erlitt eine schwere Verletzung und wurde mit dem Notarzthubschrauber nach Zams geflogen.
Auch im Skigebiet am Hintertuxer Gletscher im Zillertal wurde Freitagmittag ein Skifahrer schwer verletzt. Ein 22-jähriger Niederländer und ein Brite stürzten nach einem Zusammenstoß. Der Niederländer wurde dabei schwer verletzt und mit dem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen. Die Polizei bat um Hinweise von Zeugen und den beteiligten Briten, sich zu melden.
Ein 50-Jähriger aus Deutschland und seine dreijährige Tochter sind Donnerstagnachmittag beim Rodeln in Mieders im Tiroler Stubaital (Bezirk Innsbruck-Land) verletzt worden. Der Mann hatte laut Polizei auf einer Rodelbahn in einer Linkskurve die Kontrolle verloren und war über die Bahn hinausgeraten. Er kollidierte dort mit einem Wegweiser und stürzte daraufhin drei bis vier Meter über eine Böschung hinunter, wo er schließlich gegen einen Baum prallte.
Mieders. Der Vater und seine Tochter, die vor ihm auf der Rodel saß, wurden mit dem Notarzthubschrauber in die Innsbrucker Klinik geflogen. Beide trugen keinen Helm.