Schmuck mit Heilkraft

Die Schmuckstücke der Malerin sind so begehrt wie die Heilkräfte ihrer edlen Steine.
Wien. (VN-elle) Im Revolutionsjahr 1968 wird sie in Dornbirn geboren und entwickelt sich allmählich zur Revoluzzerin. Der mit künstlerischen Talenten ausgestattete Vater macht Elektrotechnik und Erfindungen zu seinem Brotberuf bei Zumtobel, um die sechsköpfige Kinderschar ernähren zu können. Die Mutter rät dem Töchterchen davon ab, Künstlerin zu werden. Ihr Credo „Man kann von Kunst nicht leben, daher werde besser Sekretärin“ stößt auf taube Ohren. Christin schafft die Matura am neusprachlichen Gymnasium in Dornbirn-Schoren, obwohl sie sich bereits bis über beide Ohren in Paris in einen Mann verliebt hatte. Nach bestandener Reifeprüfung kehrt sie zu ihm in die Stadt der Liebe zurück. Neun Monate lebt und überlebt sie an der Seine, dann schlägt sie die Zelte mit dem Mann ihrer jungen Träume im Ländle auf, macht noch die HAK-Matura und heuert als sprachkundige Sachbearbeiterin bei Josef Otten an. 1991 hängt sie den Job an den berühmten Nagel und bricht alleine nach Wien auf. Den Studienlehrgang für Werbung und Marketing an der Wirtschaftsuniversität finanziert sie durch Arbeit im Gastgewerbe. „Eine harte Lebensschule, in der man viel lernt.“ Nebenher studiert sie Philosophie, Kunstgeschichte, Theaterwissenschaften. Kurz vor dem Diplom ändert sie den Kurs: vom Audi Max zur maximalen Abenteuerreise nach Australien und Neuseeland. Nach der Rückkehr ist das Lokal verkauft, in dem sie Unterhalt und Studiengeld verdiente. Mit verschiedenen Jobs hält sie sich über Wasser, malt und entdeckt die Welt der Edel- und Halbedelsteine. Ab 1999 gehört Christin van Geuze zum Team des Nobeljuweliers Schullin am Kohlmarkt. 2003 macht sie sich als Schmuckkünstlerin und Malerin selbstständig.
Der Anfang
Er ist auch für Christin van Geuze nicht leicht. Mit Hilfe von Freunden baut sie ein Netzwerk auf, organisiert Schmuckpartys nach dem Muster von Tupperware, ist nebenher Hausfrau und Mutter eines Sohnes, rackert, malt und kreiert Schmuckstücke für Hals, Arme und Ohren. Ihr Einfallsreichtum schlägt sich nicht nur in opulenten, unverwechselbaren Schmuckstücken nieder, sondern auch in der Eroberung neuer Kunden und Märkte. Den Radius ihrer Verkaufsaktivitäten legt sie international zu Wasser und zu Lande an. Modegeschäfte, Museen, Modeschauen. Traumschiffe, Topgeschäfte, Topevents. „Nach zehn Jahren bin ich endlich so etabliert, dass ich eingeladen werde, meinen Schmuck zu präsentieren. Die Kunden schätzen es, wenn sie den Designer persönlich kennenlernen.“
Die Kollektion
Die Rohstoffe für ihre Schmuckstücke liefert die Natur. Gold und Silber, Edel- und Halbedelsteine, Perlen wie Korallen mischt sie auf malerische Weise mit Leder, Holz, Seide, Bändern, Federn, Pythonhaut. „Es ist mir wichtig, dass meine Schmuckstücke auf elegante Weise ausdrücken, was ich bei der Kreation sehe und fühle. Als Malerin liebe ich das delikate Spiel der Farben.“ Die farbenfrohen Schmuckstücke sind von Hand geformte Skulpturen, die von der Leidenschaft der Künstlerin für experimentelles Gestalten erzählen und in allen Frauen Ländern begehrt sind. – von Oman bis Oslo, von New York bis Newport, in London, Lissabon, Los Angeles wie in Sydney, San Franzisko oder São Paulo.
Die Heilkräfte
Die Vielfalt der Schmuckstücke entspricht ihren vielfältigen Heilkräften. Achat heilt Brandwunden, Amethyst beruhigt Herz und Nerven, Aquamarin hilft bei Asthma und Bronchitis, Bergkristall stabilisiert den Blutdruck, Bernstein hat eine heilende Wirkung auf Allergien, Citrin wirkt entgiftend, Magnesit ist gut für die Knochen, Mondstein reguliert den Hormonhaushalt, Perlen helfen bei Magen-, Darm- und Milzbeschwerden, Rosenquarz schützt das Herz und so weiter. Das Wissen um die Heilkräfte von Edel- und Halbedelsteinen fließt in die Kreationen von Christin van Geuze auf magische Weise ein. „Demnächst möchte ich Amerika noch intensiver bearbeiten und hoffe, mit Bloomingdales ins Geschäft zu kommen.“ Obwohl sie weltweit unterwegs ist, macht sie gerne Präsentationen ihrer Schmuckstücke und Gemälde im Ländle.
Malerei und Schmuckstücke drücken meine Leidenschaft für Farben, Stimmungen, Magie und Eleganz aus.
Christin van Geuze
Zur Person
Christin van Geuze
ist der Künstlername einer Dornbirner Schmuckkünstlerin und Malerin.
www.vangeuze.com
Geboren: 9. 11. 1968 in Dornbirn
Familie: ein Sohn
Wohn- und Arbeitsort: Wien-Währing
Lebensmotto: „Mit offenen Augen und offenem Herzen durchs Leben gehen, jeden Tag neu entdecken und die Möglichkeiten, die er in sich birgt, wahrnehmen.“