Gelungene Teamarbeit

Marina Töchterle ist erstmals für die Organisation der Combau zuständig, die heute eröffnet wird.
Dornbirn. (ha) Vor knapp einem Jahr heuerte sie bei der Dornbirner Messe an, und das gleich als Projektleiterin der Combau, die heute zum dritten Mal ihre Tore öffnet. Für Marina Töchterle kein Problem, denn die selbstbewusste junge Frau hat schnell erkannt, was die Aussteller und die Besucher von einer Messe, die auf eine bestimmte Kundschaft zugeschnitten ist, erwarten.
Den Wechsel vom Werbebüro in das Team der Messegesellschaft hat die 27-Jährige jedenfalls bis jetzt nicht bereut, auch wenn sie gleich verantwortliche Projektleiterin einer noch jungen Messe wurde. Die Zeichen für das Bestehen der Feuerprobe stehen jedenfalls gut, denn es ist ihr schnell gelungen, mit den 200 Ausstellern der Combau ein gutes Gesprächsklima zu schaffen, obwohl sie vorher schon wusste, dass es nicht einfach sein wird, alle Wünsche unter einen Hut zu bringen: „Wer für die Organisation einer großen Veranstaltung zuständig ist, muss wissen, dass nicht immer alles rund läuft und dass Probleme zu lösen sind.“
Die Seiten gewechselt
Berufliches Neuland hat sie auch aus Neugier betreten: „Vorher vertrat ich die Interessen von Ausstellern, jetzt verhandle ich mit ihnen.“ Töchterle wollte wissen, wie es ausschaut, wenn man die Seiten wechselt. Jetzt ist sie es, die mit Unterstützung anderer Teammitglieder für die Zufriedenheit der Kundschaft sorgen muss. Das ist heuer nicht gerade einfach, denn wegen des Hallenneubaus auf dem Gelände musste improvisiert werden: Als Ersatz für fehlende Ausstellungsflächen muss diesmal ein 130 Meter langes Zelt herhalten.
Die Projektleiterin freut sich deshalb schon auf nächstes Jahr, wenn für „ihre“ Messe die neuen Hallen, die derzeit in die Höhe wachsen, zur Verfügung stehen: „Dann gibt es genügend attraktive Ausstellungsflächen für alle Interessenten. Dieses Jahr mussten wir aus Platzmangel leider einigen Ausstellern absagen.“ Um die Zukunft der Baufachmesse macht sie sich keine Sorgen, denn zwei Jahre nach dem Start hat sich die Combau einen fixen Platz im Messeprogramm gesichert. Wichtig sei es aber, auf neue Herausforderungen rasch zu reagieren und für Neuerungen offen zu sein.
Ganzjahresjob
Die Frage, ob sie mit der Organisation einer Drei-Tages-Messe, die einmal im Jahr stattfindet, tatsächlich ausgelastet ist, bringt Marina Töchterle nicht in Verlegenheit, denn für sie gilt das Motto „Nach der Messe ist vor der Messe“. Däumchendrehen ist jedenfalls nicht angesagt: „Das ganze Jahr über stehe ich mit potenziellen Ausstellern in Kontakt. Es geht auch darum, neue, attraktive Firmen für einen Auftritt bei der Combau zu gewinnen.“
Mein Job ist es auch, die Qualität der Combau zu verbessern.
Marina Töchterle
Zur Person
Marina Töchterle
Jahrgang: 1988
Geboren: in Bürs, wohnhaft in Bregenz
Ausbildung: Studium Grafikdesign, Projektleiterin Combau
Hobbys: Segeln, Skifahren