Vorarlberg und die Schweiz – Was wäre, wenn?

Wohin / 07.03.2019 • 10:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Über 80 Prozent der wahlberechtigten Vorarlberger stimmten im Mai 1919 für Beitrittsverhandlungen mit der Schweiz. In den aktuellen Theaterstücken am Landestheater wird dazu reflekiert und fantasiert. vlt/köhler
Über 80 Prozent der wahlberechtigten Vorarlberger stimmten im Mai 1919 für Beitrittsverhandlungen mit der Schweiz. In den aktuellen Theaterstücken am Landestheater wird dazu reflekiert und fantasiert. vlt/köhler

Spurensuche nach der Identität der Vorarlberger-(innen) am Vorarlberger Landestheater.

19.30 Uhr, grosses haus, landestheater, bregenz Der Österreicher Thomas Arzt und der Schweizer Gerhard Meister haben je ein Stück geschrieben zum „Kanton Übrig“, so der Spitzname Vorarlbergs nach der misslungenen Anbandelung mit den Eidgenossen im Jahr 1919. 100 Jahre später wird über diese Episode in der Vorarlberger Geschichte nun neu reflektiert: Was wäre, wenn Vorarlberg ein Kanton der Schweiz geworden wäre? Und: Wie wichtig sind Zugehörigkeit und Identität heute, angesichts durchlässiger Grenzen? In Vorarlberg, im Vierländereck, sind diese Begriffe fließend, Grenzüberschreitung und Diversität sind Teil des Alltags.

Die beiden Stücke „Die Verunsicherung“ und „Lauter vernünftige Leute“ werden heute in der Regie von Patricia Benecke uraufgeführt. Weitere Termine: 12., 23., 29. März sowie 7., 10. und 18. April, jeweils 19.30 Uhr. Am 7. April findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch statt. Weitere Informationen unter landestheater.org