„Man muss wissen, was man will!“

23.10.2015 • 13:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Landesstatthalter Karl Heinz Rüdisser rät Jugendlichen zur frühzeitigen Berufsorientierung. Foto: Michael Fischer
Landesstatthalter Karl Heinz Rüdisser rät Jugendlichen zur frühzeitigen Berufsorientierung. Foto: Michael Fischer

Bregenz. Das Interview mit dem Vorarlberger Landesstatthalter Mag. Karl Heinz Rüdisser (60) haben Gülcan, Kheda und Marina in Begleitung von DJW-Arbeitsanleiter Michael Fischer geführt.

Welchen Stellenwert haben die DJW in Bezug auf Jugendarbeitslosigkeit?

Rüdisser: Einen sehr hohen. Damit besteht neben der Beschäftigungsmöglichkeit für Langzeitarbeitslose ja auch die Möglichkeit eines Pflichtschulabschlusses. Eine solche Grundausbildung ist ganz wichtig, damit Jugendliche überhaupt eine Chance in der Zukunft haben.

Was schätzen Sie besonders an den DJW?

Rüdisser: Es ist wesentlich, dass junge Menschen zuallererst eine solide Basis – wie in den Jugendwerkstätten – erhalten. Die Quote der vermittelten Jugendlichen aus den DJW zeigt, dass dieses Konzept aufgeht und sehr gut läuft.

Was können Jugendliche selbst beitragen, um in die Berufswelt einzusteigen?

Rüdisser: Die Berufsorientierung ist ein erster Schritt. Man muss wissen, was man will. Dann kommt es darauf an, dass man Einsatz zeigt und diszipliniert ist, aber auch, dass man Freude am Beruf mitbringt.

Was empfehlen Sie den Jugendlichen für ihren Berufseinstieg?

Rüdisser: Eine duale Ausbildung, egal in welchem Bereich. Es gibt ja über 150 Lehrberufe, wobei man sich beim BIFO oder beim AHA beraten lassen sollte.

Das Interesse ist aber sicher die wichtigste Voraussetzung.