Flexibles Wohnbaukonto

20.04.2017 • 07:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Wenn es um die Finanzierung geht, ist kompetente Beratung gefragt. Foto: Shutterstock
Wenn es um die Finanzierung geht, ist kompetente Beratung gefragt. Foto: Shutterstock

Finanzen. Ein Wohnbaukonto kann diverse Engpässe bei einem Immobilienprojekt überbrücken.

Ein großer Vorteil dieser Baufinanzierung, die auch für den Wohnungskauf oder Umbauten eingesetzt wird, liegt in der Planungshilfe. Von der Konstruktion her ähnelt das Wohnbaukonto in erster Linie einem Rahmenkredit, wobei es allerdings nahezu ausschließlich im Zuge einer Baufinanzierung zum Einsatz kommt. Vom Ablauf her nimmt der Kreditnehmer einen Hypothekarkredit auf, wobei die Darlehenssumme dann auf dem Wohnbaukonto gutgeschrieben wird. Das vorhandene Guthaben kann der Bauherr jederzeit in Teilen oder in vollem Umfang abrufen. Eine wichtige Eigenschaft des Wohnbaukontos ist, dass das vorhandene Guthaben zweckgebunden ist, da es ausschließlich zum Erwerb, zum Bau oder auch zum Umbau einer Immobilie genutzt werden darf. Ein weiteres Merkmal besteht darin, dass lediglich auf die in Anspruch genommenen Teilsummen Zinsen berechnet werden. Am Ende der Bauphase wird das benötigte Kapital meist in eine längerfristige Finanzierung umgewandelt – zum Beispiel in einen Hypothekarkredit.

Finanzen im Blick

Alle mit dem Hausbau verbundenen Einnahmen werden auf dem Baukonto verbucht, ebenso wie alle Ausgaben. Da die gesamte Liquidität auf dem separaten Baukonto nur für das Bauvorhaben verwendet wird, lassen sich Skonti bei schneller Bezahlung nutzen. Das Wohnbaukonto dient in erster Linie als Zwischenfinanzierung, sowohl bei einem Immobilienkredit als auch als Vorfinanzierung für ein Wohnbaudarlehen oder Sanierungsdarlehen. Die Konditionen der Wohnbaukonten sind wesentlich günstiger als bei einem normalen Girokonto, aber nicht so günstig wie bei einem Hypothekar-
kredit. Banken beraten detailliert dazu.