Würzige Kürze, auf Strom gepolt

03.05.2019 • 08:12 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Gleich dreifach tritt die Mercedes-Tochtermarke Smart auf: als zwei-sitziger Fortwo – Coupé und Cabrio – sowie als viersitziger Forfour.

Gleich dreifach tritt die Mercedes-Tochtermarke Smart auf: als zwei-

sitziger Fortwo – Coupé und Cabrio – sowie als viersitziger Forfour.

Mercedes deckt das Kleinwagenseg-ment mit der Tochtermarke Smart ab – in drei Karosserie-Versionen, die sämtlich auch als Elektro-Modell, markiert als „EQ“, orderbar sind.

Begonnen hat es mit der Idee, ein flexibles und variables City-Car auf die Räder zu stellen. Daraus entstand ein Projekt für ein zweisitziges ultrakurzes Gefährt, mit auswechselbaren Karosserieteilen à la Uhren der Marke Swatch. In dieses Vorhaben ist Mercedes-Benz 1994 eingestiegen. Kurz darauf hat der erste kurznasige Smart seine Karriere angetreten – zu seiner Zeit so etwas wie ein Kuriosum, heckgetrieben, mit verhaltenem Temperament, sowohl aus einem Benziner als auch einem Diesel, ohne Servounterstützung für die Lenkung und mit – optionalem – sehr bedächtig schaltendem automatisierten Schaltgetriebe.

Zwei- oder viersitzig

Im Laufe der Zeit entwickelten sich aus der smarten Basis unter anderem ein Cabrio, auch wurde zwischenzeitlich auf Basis der damaligen Kooperation von Daimler mit Mitusbishi eine viersitzige und eine Roadsterversion kreiert (auf der Plattform des Colt). Ebenso durchlief – und durchläuft noch – der kurze Deutsche, der in der Sternengruppe bis heute das Segment der Kleinst- und Klein-
wagen abdeckt, Bearbeitungen des Tuning-Spezialisten Abt. Damit gewann der Smart an Temperament und Spritzigkeit. Auch startete man mit der Antriebs-Elektrifizierung. Eine markante optische und tiefgreifende technische Zäsur stellt eine komplette Neuaufstellung dar. Aus der Kooperation mit Renault entstammt die aktuelle Version. Sie ist eng mit dem Twingo verwandt, nach wie vor heckgetrieben, zweisitzig als Coupé und Cabrio sowie viertürig, viersitzig, völllig dieselfrei in Bezug auf die Antriebe, und das Thema Automatik (optional) ist mit einer Direktschaltung abgedeckt.

Elektrische Zukunft

Die Elektrifizierung führt Mercedes im Smart forciert weiter. Die E-Varianten aller Versionen fimieren unter der Submarke „Smart EQ“. Antrieb ist ein E-Motor mit 82 PS. Die Akku-Kapazität beträgt 17,6 kWh. Ausgeliefert werden die Stromer mit 22-kWh-Onboard-Lader. Die Reichweite: 139 bis 160 Kilometer. Die Ladezeiten: zwischen 3,5 und acht Stunden, am Schnelllader 40 Minuten auf achtzig Prozent. Die Länge: 2,695/3,495 Meter. Der Kofferraum: 260/185 bis 350/975 Liter. Das Gewicht: ab 935/1005 Kilogramm.

Der Preis: ab 11.280 Euro für den For-two, ab 14.720 Euro für das Cabrio, ab 12.110 Euro für den Forfour. Das kost-et er jeweils mit 71 PS (Einliter-Dreizylinderbenziner), manuellem Fünfgangschaltgetriebe in der Einstiegs-Ausstattungsstufe. Mit E-Antrieb
– Smart EQ, inklusive Batterie – kommt der Fortwo auf ab 23.070 Euro, das Cabrio auf ab 26.380 Euro, der Forfour auf ab 23.750 Euro.

Rund und auf Wunsch buntist das Smart-Instrumentarium.

Rund und auf Wunsch bunt

ist das Smart-Instrumentarium.