Ein kühler Kopf auch bei Hitze

Gesund / 23.06.2017 • 10:19 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Eine neue Gewerbegeneration stattet die „Capcool“ mit 100 Prozent UV-Schutz aus.

Bregenz. (VN-mm) Dass die Sonne nicht nur angenehm, sondern auch gefährlich sein kann, hat sich inzwischen herumgesprochen. Mit Aktionen wie „Sonne ohne Reue“ soll Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit diesem Lebenslicht geschaffen werden. Auch Bekleidung mit integriertem UV-Schutz kann einen Beitrag zur Vermeidung sonnenbedingter Gesundheitsprobleme leisten. Allerdings handelt es sich dabei oft nur um einen Teilschutz. Einen auch zertifizierten 100-Prozent-Schutz verspricht hingegen die „Capcool“. Eine neue Gewebegeneration reflektiert die Sonnenstrahlen und sorgt für einen kühlenden Effekt. Man schwitzt weniger und fühlt sich bei Hitze deutlich wohler. Die Präventionskappe wurde in der Schweiz entwickelt. Der Vertrieb erfolgt durch die Firma Listo in Bregenz.

Gemeinden als Kunden

Noch handelt es sich bei der „Capcool“ eher um ein Nischenprodukt. Aber Mundpropaganda und beste Empfehlungen helfen bei der Verbreitung. „Immer mehr Gemeinden rüsten Mitarbeiter damit aus, die viel draußen unterwegs sind“, erzählt Listo-Geschäftsführer Markus Mager. So hat etwa die Marktgemeinde Lauterach die Beschäftigten des Bauhofs mit diesen Schirmmützen ausgestattet. Auch die Stadt Dornbirn hat bereits eine stattliche Anzahl geordert. Zu den Kunden zählen außerdem Privatpersonen, die ihre Freizeitaktivitäten vornehmlich im Freien absolvieren. Ausgegangen ist die Initiative zur Entwicklung der „Capcool“ von einem Schweizer Pensionisten mit Erfahrung in der Stoffentwicklung. Auch die persönliche Betroffenheit, sprich eine Hautkrebserkrankung, spielte dabei eine große Rolle.

Auf Herz und Nieren geprüft

Um das Aufheizen dunkler Farben bei Sonneneinstrahlung zu verhindern und einen möglichst hohen UV-Schutz für den Kopf zu gewährleisten, kommt eine spezielle textile Ausrüstungstechnologie zum Einsatz. Weiters gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit Dermatologen. Bevor die Schirmmütze auf den Markt kam, wurde sie auch von verschiedenen Textil-Prüfinstituten, so etwa der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (EMPA), auf Herz und Nieren getestet. Die Prüfungen ergaben bei der Farbe Rot einen Schutzwert von 124 Prozent, bei der Farbe Schwarz machte er 122 Prozent aus, und die marineblaue Kappe brachte es sogar auf 143 Prozent. „Mit hellen Farben war ein 100-Prozentschutz nicht zu erreichen“, erklärt Markus Mager den Fokus auf die vorgenannten drei Farben.

Tatsächlich erfüllt die „Capcool“ alle angepriesenen Kriterien, wie ein ausgiebiger Test bestätigte. Selbst bei großer Hitze fühlt sich der Kopf erstaunlich kühl an. Sogar die Haare bleiben luftig und locker. Wäre die Frisur durch das Tragen der Schirmmütze nicht etwas derangiert, man könnte sich glatt das Waschen der Haare nach der Anstrengung ersparen. Grund: Dank eines speziellen Materials wird die Feuchtigkeit, die beim Schwitzen entsteht, auf der Innenseite rasch aufgenommen, vom Körper wegtransportiert und großflächig verteilt. So kann sie schneller verdunsten. Und auch bei starkem Schwitzen bilden sich keine unansehnlichen Schweißränder an der Mütze. Gleiches gilt für Schweißgeruch. Der kommt ebenfalls nicht zum Ausdruck. Das Stretchgewebe sorgt zudem für einen hohen Tragekomfort. Als praktisch hat sich der im Vergleich zu anderen Schirmmützen längere Schild erwiesen. Er schützt die Augen, wenn die Sonnenbrille einmal versehentlich zu Hause liegenbleibt.

Die „Capcool“ gibt es für Kinder und Erwachsene sowie mit und ohne Nackenschutz. Der Preis liegt zwischen 39 und 44 Euro. Weitere Infos unter E-Mail: office@capcool.at