Hochaltarbild geht auf Augenhöhe

Heimat / 05.05.2023 • 18:10 Uhr
Mit größter Sorgfalt wurde das Gemälde vom Altar abgenommen, um es für die Ausstellung ins Museum nach Schwarzenberg zu transportieren. <span class="copyright">MAM/5</span>
Mit größter Sorgfalt wurde das Gemälde vom Altar abgenommen, um es für die Ausstellung ins Museum nach Schwarzenberg zu transportieren. MAM/5

Die Sommerausstellung im Angelika Kauffmann Museum widmet sich einer besonderen Thematik.

Schwarzenberg Mit dem Aufkommen öffentlicher Ausstellungen im 18. Jahrhundert wird Kunst zum gesellschaftlichen Ereignis. Die Karriere von Angelika Kauffmann (1741–1807) fällt genau in diese Zeit. Auch das Bild, das wir heute von der berühmten Malerin haben, wurde und wird vor allem durch Ausstellungen geformt. Originalwerke und Archivmaterial erzählen von der Geschichte der Künstlerin. Themenschwerpunkte wie „Exhibition pieces“, Ausstellungsgeschichten oder Angelika Kauffmann Superstar wurden dieser Frau gewidmet.

Im Mittelpunkt der Ausstellung „In Szene. Angelika Kauffmann ausstellen“ wird das Hochaltarbild der Kirche Schwarzenberg stehen.
Im Mittelpunkt der Ausstellung „In Szene. Angelika Kauffmann ausstellen“ wird das Hochaltarbild der Kirche Schwarzenberg stehen.

Im Mittelpunkt der Ausstellung „In Szene. Angelika Kauffmann ausstellen“ wird das Hochaltarbild der Kirche Schwarzenberg stehen. Das Hochaltarbild, das Angelika Kauffmann 1802 Schwarzenberg schenkte, verlässt anlässlich der Sommerausstellung im Angelika Kauffmann Museum nun zum vierten Mal die Schwarzenberger Kirche. Schon 1902 und 1968 wurde das Gemälde wegen einer Ausstellung nach Bregenz ins Landesmuseum gebracht. 1998/1999 ging es dann nochmals auf Reisen, in der Ausstellungsreihe Retrospektive von Bettina Baumgärtel machte das Hochaltarbild in München Chur und Düsseldorf Station.

Das Bild verlässt anlässlich der Sommerausstellung im Angelika Kauffmann Museum zum vierten Mal die Schwarzenberger Kirche.
Das Bild verlässt anlässlich der Sommerausstellung im Angelika Kauffmann Museum zum vierten Mal die Schwarzenberger Kirche.

Der Transport des wertvollen Hochaltarbildes war eine angesagte Aktion. Gut geplant und mit größter Vorsicht wurde das Gemälde, welches die Krönung Mariens durch die heiligste Dreifaltigkeit darstellt, abgenommen und ins Museum transportiert. Im Angelika Kauffmann Museum bietet sich nun wieder die einmalige Gelegenheit, dieses Meisterwerk, das sonst hoch über dem Altar hängt, ganz aus der Nähe zu bewundern. Auf Augenhöhe mit dem Bild werden Details und malerische Feinheiten sichtbar, die sonst verborgen bleiben. MAM

Der Transport des wertvollen Hochaltarbildes war eine angesagte Aktion.
Der Transport des wertvollen Hochaltarbildes war eine angesagte Aktion.
Im Angelika Kauffmann Museum bietet sich nun wieder die einmalige Gelegenheit, dieses Meisterwerk, das sonst hoch über dem Altar hängt, ganz aus der Nähe zu bewundern.
Im Angelika Kauffmann Museum bietet sich nun wieder die einmalige Gelegenheit, dieses Meisterwerk, das sonst hoch über dem Altar hängt, ganz aus der Nähe zu bewundern.