Vorarlberger Volleyball-Festspiele

Erstmals in der 15-jährigen Geschichte des Sparkassencups siegten die Vorarlberger Teams.
Feldkirch Sechzehn Mädchen- und acht Burschenequipen aus sieben Nationen trafen sich heuer wiederum in den Sporthallen im Reichenfeld und in der Handelsakademie Feldkirch mit dem Ziel, die Wanderpokale beim Sparkassencup mit nach Hause nehmen zu können. Zwei Turniertage lang gaben alle, Aktive und Organisatoren, ihr Bestes.

Bereits die Vorrundenspiele zeigten auf – darüber waren sich alle Trainer einig –, dass das Niveau gegenüber dem letzten Jahr nochmals gestiegen ist. Mitverantwortlich sicher die Anwesenheit der Aktiven aus Italien, Estland und Litauen. Da wollten wie in den vergangenen Jahren auch die Auswahlen aus Deutschland, der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein mitmischen. Österreichs Vertreter kamen aus Tirol und dem Ländle.

Knappe Ergebnisse
Keines der Teams gab nach, viele Partien wurden erst im dritten Satz entschieden. Den Gastgeberinnen des FFG Feldkirch Volley gelang es sogar, das Team aus Estland voll zu fordern. Groß der Jubel in den Hallen, als sich immer mehr zeigte, dass in diesem Jahr die Ländle-Teams ein gewichtiges Wort mitzureden haben. Natürlich verköstigte der Veranstalter die Sportlerinnen und Sportler mit frisch gekochten Mahlzeiten. Dank der Mithilfe von zahlreichen Eltern und deren U13- beziehungsweise U14-Mädchen konnte alles nahezu perfekt abgewickelt werden. Die Nebenfront – den Kiosk – hatten ebenfalls Eltern übernommen, um so die zahlreichen Zuseherinnen und Zuseher versorgen zu können.

Zwischen den Spielen gab es für die vier Teams aus Litauen noch hohen Besuch. Honorarkonsul Dr. Andreas Huber kam zur Begrüßung und Unterstützung. Aus einem ursprünglich vorgesehenen Kurzbesuch wurde eine lange Anwesenheit, vor allem, weil Sohn Pius Gefallen an den Spielen fand. Verständlich, dass die Gäste aus Kaunas und Klaipeda beim Abendessen auf ein Getränk eingeladen wurden.

Sonntags wurden ab neun Uhr die Kreuzspiele abgehalten. Die Dornbirner Burschen und die Höchster Mädchen zeigten sich, sehr zur Freude der zahlreichen Zuseher, weiterhin von ihrer besten Seite. Spartas Kaunas folgte den Vorarlbergern ins Finale. In diesen Halbfinals den Kürzeren zogen die Friedrichshafener und Baden-Württemberger Burschen sowie die Spielerinnen der Regionalauswahl Nordostschweiz und von RAE Tallinn. Die Häfler und Ostschweizer sicherten sich in den kleinen Finals jeweils Bronze.

Machtdemonstration
Die Frauschaft des VBC Höchst, in deren Reihen mit Mia Ancevski und Mia Nagel zwei Mädchen standen, welche noch vor wenigen Wochen im Nationalteam Österreichs spielten, zeigte von Anfang an, wer im Reichenfeld das Sagen hat. Mit 25:11 und 25:19 siegte man überlegen gegen Kaunas. Da wollten die Burschen des VC Dornbirn nicht nachstehen. 25:11 und 25:22 lauteten die Satzergebnisse. Die Sensation war perfekt. Bei der fünfzehnten Auflage siegte erstmals Vorarlberg, und das im Doppelpack.

Preise für alle
Dank der Unterstützung zahlreicher Vorarlberger Unternehmen und der Sparkasse konnten alle Aktiven mit einem kleinen Souvenir nach Hause fahren. Die neue Marketingleiterin der Sparkasse Feldkirch, Katharina Nitschmann, und ASVÖ-Vorarlberg-Präsident Joe Lampert überreichten diese Erinnerungen, die Trainer erhielten einen “Beruhigungsschluck” für den Genuss zu Hause. Bereits knappe 24 Stunden nach dem Turnier meldeten sich bei der Organisation die ersten Vereine, dass sie nächstes Jahr wieder mit dabei sein wollen. BP


























