Funkenfeuer erhellt den Vandanser Nachthimmel

Voller Vorfreude blickt die Funkenzunft Montafon Vandans dem Funkenwochenende entgegen.
Bludenz VANDANS Im Jahr 1967 wurde die Funkenzunft Montafon Vandans aus der Taufe gehoben. Mit ihren 32 Mitgliedern stellt sie einen fixen Bestandteil des Vereinslebens in der ungefähr 2800 Einwohner zählenden Gemeinde dar. Am Samstag lädt der Verein zum Fackelbaukurs, Kinderfunken und zur Funkenwache. Ab 19 Uhr gilt tags darauf dann die Aufmerksamkeit des Publikums dem Abbrennen des Funkens, der nach Altmontafoner Bauweise errichtet wird. “Die Tanne hat eine Länge von 14 Meter, gebaut wird bis in eine Höhe von zwölf bis 13 Meter”, teilte Zunftobmann Markus Pfefferkorn im Gespräch mit. Der Verein hat immer für zwei Funken Holz auf Lager. Heinz Scheider, der 15 Jahre als Vandanser Funkenkanzler fungiert hatte, trat der Zunft im Jahr 1989 bei.

Stadtjubiläum
Mit “Maltesterfunken Heitersheim” unterhalte die Zunft eine Partnerschaft seit mittlerweile 29 Jahren, erzählte er. Der 30er werde im nächsten Jahr gebührend gefeiert. “Dann dürfen wir wieder hinaus nach Heitersheim, um den Funken zu bauen”, meinte Heinz Scheider. Gefeiert werde das Jubiläum “1250 Jahre Stadt Heitersheim”. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 777. Die Funkenzunft hat in Heitersheim, das im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg liegt, zwei Funken bereits gebaut – in den Jahren 2007 und 2017. In der ungefähr 6500-Einwohner-Stadt, “Heitersche” genannt, wird ebenfalls jedes Jahr ein Funken aufgebaut und abgebrannt. Der Funken, welchen die Vandanser 2027 in Heitersheim errichten werden, wird am zweiten Fastensonntag angezündet. SCO