Wissenschaftsshow begeistert Kinder

“Professor und Professora Bummbastic” mit interaktiver Wissenschaftsshow in Götzis.
Götzis “Sollen wir etwas Gefährliches machen, sollen wir etwas explodieren lassen?”, fragten Raphael Oldani (“Professor Bummbastic”) und Elena Santana (“Professora Bummbastic”) in der Götzner Kulturbühne “AmBach” ins Publikum. “Jaaaaaaaaaaaaa”, tönte es daraufhin lauthals aus vielen Kinderkehlen.

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Auf Einladung der MINT-Region Vorderland/AmKumma vermittelte das vom humanoiden Roboter “NAO” unterstützte Duo im ausverkauften Haus einiges aus der Naturwissenschaft als “Wow-Erlebnis”. Bei ihrem aktuellen Programm “Explorissimo” kommunizieren “Professor” und “Professora” immer wieder mit den Kindern von fünf bis 99 Jahren, holen auch mehrmals Kinder auf die Bühne, um gemeinsam mit ihnen verrückte Experimente durchzuführen. Vor Bewerbungen konnten sie sich dabei kaum retten, von daher hätte die Show noch sehr lange dauern können.

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Bei der Begrüßung wurden Oldani und Santana von ihrem sprechenden und tanzenden Roboter “NAO” unterstützt, der aber den “Professor” auch zu einer spektakulären Aktion animierte: mit den Inline-Skates auf einen Servierwagen steigen, der von zwei Buben aus dem Publikum flott hin- und hergeschoben wurde, dabei Standfestigkeit und Showtalent bewies. Zuvor hatte ein junger Mann aus dem Publikum ein Tuch so schnell unter einem Fünf-Liter-Wasserbehälter herausgezogen, dass dieser auf dem Servierwagen zwar wackelte, aber doch nicht herunterfiel.

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Santana erklärte dem jungen Assistenten Paul und den anderen im Saal das Prinzip des vom Schweizer Mathematiker und Physiker Daniel Bernoulli neben vielen anderen bahnbrechenden Erkenntnissen entdeckten Auftriebs. Wenn die Luft schneller über einen Flügel streift als unter ihm, dann hebt er ab. Demonstriert wurde das mit einem Laubbläser, dessen Luftstrahl einen mit einer Erdkarte versehenen Kunststoffball in die Höhe sog. Der Laubbläser kam noch zwei weitere Male zum Einsatz: als mit ihm aus einer Klopapierrolle ein kurzlebiges Kunstwerk in Richtung Saaldecke fabriziert wurde und zwei Buben ihn im Arm hielten und auf einem drehbaren Hocker Karussell fuhren.

Mit derselben begeisterten Zustimmung wie auf die eingangs zitierte Frage reagierten die Kinder im Saal auf die, ob sie gerne experimentieren. “Aber nur, wenn Erwachsene dabei sind”, schärften ihnen “Professor” und “Professora” ein, wobei sie aber mehrfach Überzeugungsarbeit leisten mussten. Teenager würden nicht zählen, die seien zwar intelligent, aber noch nicht vernünftig.
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“Bumm” macht es gelegentlich, wenn zwei entsprechende Flüssigkeiten zusammengemischt werden. Auf so ein Ereignis sei übrigens die schwer zerzauste Frisur des “Professors” zurückzuführen, erfuhr das Publikum im Lauf der immer wieder von bestem Humor gewürzten Show. Bevor es ans Abheben einer kleineren und einer größeren Rakete ging, brachte die “Professora” allen im Saal das Rückstoßprinzip näher. Mit einem Luftballon, der sich in eine bestimmte Richtung bewegt, wenn man die Luft entweichen lässt, und mit der Erklärung, dass wir beim Schwimmen das Wasser mit den Armen nach hinten schieben.

Schließlich wurden die Glasbehälter am unteren Teil der Raketen mit Bioethanol gefüllt (“wir sind also CO2-frei unterwegs”) und der flüssige Teil abgelassen. Nur die ganz feinen, mit der Luft vermischten Teilchen durften drinnen bleiben. Die zwei jungen Assistenten konnten das Spektakel aus der Nähe mit farbigen Schutzbrillen verfolgen. AME





























