Tiefdruck zeigt Vielfalt von Radierung bis Heliogravüre

Internationale Künstler stellen ihre Werke in Rankweil bei Markus Gell aus.
Rankweil Im Museum für Druckgrafik/Edition Markus Gell in Rankweil in der Hartmanngasse 15 startet am Freitag, dem 8. Mai, eine neue Ausstellungsreihe, die sich in den kommenden Jahren intensiv verschiedenen Drucktechniken widmen will, den Auftakt bildet dabei der Tiefdruck, der mit seinen vielfältigen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten im Mittelpunkt steht und sowohl Kenner als auch Neugierige anspricht. Die Schau mit dem Titel “TiefDruck – Von der Radierung bis zur Heliogravüre” vereint eine abwechslungsreiche Auswahl an Werken regionaler und internationaler Gegenwartskünstlerinnen und -künstler und spannt zugleich einen Bogen zu zwei bedeutenden, bereits verstorbenen Meistern der Druckgrafik, wodurch ein facettenreicher Einblick in diese traditionsreiche Technik entsteht. Gezeigt werden Arbeiten unter anderem von Ilse Aberer, Gottfried Bechtold, Günter Bucher, Thyl Eisenmann, Hugo Ender, Paul Flora, Franz Gassner, Francisco de Goya, Cornelia Hefel, Gerold Hirn, William Kentridge, Edgar Leissing, Giovanni Battista Piranesi, Armin Pramstaller, Emil Schumacher, Hans Sturn und Markus Vallazza, die die ganze Bandbreite des Tiefdrucks sichtbar machen. Die Eröffnung erfolgt am Freitag, dem 8. Mai, zwischen 16 und 20 Uhr im Rahmen eines Nachmittags der offenen Tür, bei dem Besucherinnen und Besucher die Ausstellung in ungezwungener Atmosphäre entdecken können, die Ausstellung selbst ist bis zum 23. Mai zu sehen und jeweils donnerstags und freitags von 18 bis 20 Uhr sowie samstags von 10 bis 12 Uhr geöffnet, zusätzliche Termine sind nach Vereinbarung mit dem Rankler Markus Gell möglich. Ein besonderer Programmpunkt findet am Donnerstag, dem 21. Mai, statt, wenn ab 19 Uhr eine Druckvorführung an der Tiefdruckpresse Einblicke in den Entstehungsprozess einer Radierung gibt und damit die Technik nicht nur sichtbar, sondern auch unmittelbar erlebbar wird. Mit dieser ersten Schau setzt das Museum bewusst auf eine vertiefende Auseinandersetzung mit grafischen Verfahren und schafft zugleich einen niederschwelligen Zugang zu einer Kunstform, die oft im Verborgenen bleibt, obwohl sie die Kunstgeschichte maßgeblich geprägt hat. VN-TK