Unbeschwerte Tage für junge Gäste aus der Ukraine

Der Kiwanis Club Feldkirch ermöglichte Kindern aus der Ukraine zwei Wochen Erholung.
Feldkirch Die Kinder und Jugendlichen in der ukrainischen Stadt Otschakiw bekommen ihren Schulunterricht in Bunkern, auch Sport im Freien ist in dem etwa 7000 Einwohner zählenden Verwaltungszentrum des Rajons Mykolajiw unmöglich. Einige von ihnen konnten sich vom Leben im Kriegsgebiet, die Hafenstadt Odessa liegt 67 Kilometer östlich, die wie der gesamte Oblast den Namen Mykolajiw tragende Stadt 59 Kilometer südwestlich, zwei Wochen lang in Vorarlberg, der Ostschweiz und dem Allgäu vom Leben im Kriegsgebiet erholen.

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Ermöglicht hat das zum dritten Mal der Kiwanis-Club Feldkirch, der Teil globalen, in 80 Ländern vertretenen Kiwanis-Gemeinschaft ist. Den 2565 Mitgliedern in den 83 österreichischen Clubs, die 2,1 Millionen Euro an Spenden für verschiedene Hilfsaktionen aufgebracht haben, geht es darum gemeinsam die Welt zu verbessern, insbesondere die Situation von Kindern.

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Der pensionierte Feldkircher Rechtsanwalt Manfred Puchner und seine Frau Andrea sorgten zusammen mit anderen Club-Mitgliedern, Freunden und Bekannten dafür, dass sich eine Gruppe von Kindern zwischen 9 und 14 Jahren zwei Wochen lang in der DACH-Region von ihrem schweren Alltag erholen konnten.

“Wir konnten für die Kinder und ihre Begleitpersonen eine Übernachtung in Krakau organisieren, sonst hätten sie eine dreitägige Anreise mit dem Bus hinter sich bringen müssen”, erklärte Puchner im Wildpark Feldkirch, wo die Begegnung mit dessen Tieren, ein Wissensbewerb und eine Jause im Kiosk auf sie warteten. An der polnischen Grenze musste die Gruppe neun Stunden bis zur Abfertigung ausharren. Nach dem Wilparkbesuch gab es ein Mittagessen im “GH Schützenhaus”, wo das Wirtepaar Matthias und Isabella Müller am Ruhetag im Garten ein Buffet mit Hühnergeschnetzeltem und Pasta Bolognaise vorbereitet hatte. “Ich habe das ausgesucht, was unsere Kinder am liebsten mögen”, erklärte “Matze”. In der Montfortstadt willkommen hieß sie Vizebgm. Andrea Kerbleder.

Am Nachmittag folgte ein Ausflug in die Kartbahn Feldkirch, wo sich nur zehn der Kinder zuerst fürs Fahren angemeldet hatten. Vor Ort kamen dann alle, auch die Busfahrer und Lehrpersonen auf den Geschmack und drehten mit großer Begeisterung sowie den Anfeuerungen der Anderen ihre Runden. Weil der Dolmetscher an diesem Tag verhindert war sprang die seit drei Jahren in Nenzing lebende, aus der Ukraine stammende Daria ein. Die 16jährige sorgte für die Verständigung mit den verschiedenen Gastgebern.

Untergebracht waren die Gäste vor allem im Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrum (BSBZ) Hohenems, zwischendurch auch im Brandner “Hotel Valavier”. Zum Programm gehörten Baden und Spielen am Badesee Brand, ein Spaziergang um den Lünersee, ein Besuch des Walter Zoos in St. Gallen, der Spielefabrik oder des Schwimmbads Rheinauen. Im BSBZ erlebten die Schüler eine “Kostnix”-Bekleidungsaktion, “Sport, Spiel und Kekse” und den Auftritt einer ukrainischen Künstlerin

Weitere Stationen waren Kegeln im Olympiazentrum Dornbirn, der Empfang im Landhaus durch LT-Präsident Harald Sonderegger, Fahrten mit dem Alpine Coaster Vandans, der Kletterturm Wolfurt, ein Abstecher zum Grillen in Schönenbach mit “Kurts Zügle”, zum Waldseilgarten in Immenstaadt, Minigolf Friedrichshafen und Skyline Park Allgäu. Zudem die Rappenlochschlucht, Pfänderbahn und Alpenwildpark sowie das Dornbirner Waldbad Enz, wo Wasserball gespielt wurde. Mittagessen gab es bei Mc Donalds Ems, dem “Valavier”, dem Val Blu, dem Bregenzer “Lamm”, dem GH Gütle und dem Hotel Schwärzler. AME
















