Wo Stimmen, Natur und Bewegung zu einem Erlebnis werden

Fünf Chöre und eine Tanzgruppe bringen Musik und schaffen ein Familienerlebnis.
Laterns Ein Konzert muss nicht immer in einem Saal stattfinden. Manchmal ist die Bühne dort, wo der Blick weit über Wiesen und Berge reicht, Kinder die Umgebung erkunden können und Stimmen nicht von Wänden, sondern von der Landschaft getragen werden. Genau diese Idee steckt hinter dem “Klangzauber”, einer neuen Veranstaltung der Seilbahnen Laterns.
Am Sonntag, 6. September wird der Klangberg zum Schauplatz eines gemeinsamen Konzerts. Beginn ist um 11 Uhr bei der Falba Stuba an der Bergstation in Laterns. Eingeladen wurden Vorarlberger Chöre, vor allem Kinder- und Jugendchöre, aber auch ein Frauenchor. Fünf Gruppen haben sich gemeldet und treten erstmals gemeinsam bei einem Konzert unter freiem Himmel auf. Zwischen den musikalischen Darbietungen gibt es jeweils eine Tanzeinlage der Kinder- und Jugendtanzgruppe “inmotion”.


Entstanden ist die Idee nach der Einführung des Klangbergs im vergangenen Jahr. Gesucht wurde eine Veranstaltung, die das Thema Klang erneut aufgreift und gleichzeitig zur Umgebung passt. Die Natur sollte zur Konzertbühne werden. Aus Sicht des Veranstalters ist gerade der Gesang unter freiem Himmel etwas Besonderes: Die Stimmen tragen in die Weite, gleichzeitig stellt die offene Landschaft besondere Anforderungen an die Akustik.

Genau diese Herausforderung macht einen Teil des Reizes aus. Anders als in einem geschlossenen Konzertsaal kann sich der Klang nicht einfach an Wänden und Decken entfalten. Die Weite wird damit nicht zur bloßen Kulisse, sondern zu einem wesentlichen Bestandteil des musikalischen Erlebnisses.

Im Mittelpunkt steht nicht nur das Konzert. Die Veranstaltung soll Familien einen gemeinsamen Tag in der Natur ermöglichen. Während die Kinder die Umgebung entdecken, sorgen die Auftritte für besondere Momente. Die Verbindung von Klang, Bewegung und Bergerlebnis soll damit bewusst über ein klassisches Konzert hinausgehen.
Das Motto “Von Einheimischen für Einheimische” bringt den Gedanken auf den Punkt. Regionale Chöre erhalten eine ungewöhnliche Bühne, auf der sie sich präsentieren können, und die Naherholungsregion wird zum Treffpunkt für Menschen aus der Umgebung. So entsteht ein Konzert, das nicht nur Musik nach draußen bringt, sondern auch die Verbundenheit mit der Region sichtbar und hörbar machen soll. VN-TK