“Einzigartiges Haus” stark aufgewertet

Küche und Gasträume des Rankweiler “Hörnlingen” nach grundlegendem Umbau wiedereröffnet.
Rankweil “Seit dem Jahr 1900 ist hier durchgehend gewirtet worden, wir haben versucht, das Alte wieder noch mehr hochleben zu lassen”, erklärte Besitzer Richard Fischer beim Fest zur Wiedereröffnung des Gasthofs Hörnlingen. Nach der umfassenden Sanierung des auf fünf Gewölben stehenden Hauses (“das ist einzigartig”) vor 26 Jahren gaben zwei Faktoren den Ausschlag für die Neugestaltung der Gastrobereiche: “Weil Dominic Mayer mit seinem Team so großartig kocht und weil sein Vater Harald die Bauleitung übernommen hat.”

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Innerhalb von nur drei Monaten wurden der Estrich entfernt, sämtliche elektrischen und sonstigen Leitungen neu verlegt, fünf Wände herausgerissen und vier Stahlträger eingezogen. Auch der in die Kellergewölbe hinabführende, jetzt mit der früher im Gastraum hängenden Leuchte bestückte Stiegenbereich und die Toiletten sind neu gestaltet worden. Völlig neu präsentieren sich sowohl die Stiege zum Haus als auch der Eingang und die Fläche hinter ihm: Links ist die Garderobe, rechts ein großes Fenster, das viel zusätzliches Licht in die Küche lässt und den Gästen einen Blick auf die dort werkenden Köch:innen ermöglicht.

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Geradeaus stoßen die Gäste auf zwei viertelkreisförmige Elemente, von denen eines die Rezeption beherbergt, das andere die Getränkestation. Die mit einer sehr ansprechenden Oberfläche versehenen Bauteile sind die Idee von Fischer gewesen, der von den baulichen und gestalterischen Leistungen der Erbauer begeistert ist. Durch das Herausreißen einer Wand ist das alte Gaststüble der lange von der legendären Wirtin Anna Schlosser betriebenen Wirtschaft wieder in Betrieb gegangen.

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Weil die Wand, hinter der es zuvor wenige Tische und die Bar gab, durch einen Vorhang ersetzt wurde, ist ein abtrennbarer Bereich mit mehr Tischen entstanden. Er kann aber auch mit der größeren Gaststube verbunden und mit Tischen und Stühlen unterschiedlichen Anforderungen entsprechend bestückt werden. Die Decke hat neue LED-Lampen bekommen, vor allem aber eine durch Längs- statt Querrillen effektvollere Belüftung.
Für Dominic Mayer (das “À la Carte Magazin” reiht das “Hörnlingen” unter die hundert besten kulinarischen Adressen Österreichs) hat die Neugestaltung eine “Verbesserung von 300 Prozent” gebracht. Die vorher viel zu kleine Küche wurde um 17 Quadratmeter vergrößert, der Nass- vom Kochbereich getrennt. Sie ist mit neuen Fliesen, Kühlkammern sowie neuen Geräten und Schränken ausgestattet und ermöglicht ein viel angenehmeres und effizienteres Arbeiten.

Zur Eröffnung hatte der Spitzenkoch als Überraschung seinen alten Freund und Kollegen Mathias Seidel dabei. Der ist seit Kurzem “Brand Ambassador” der Champagnermarke “Perrier Jouët”. Zusammen mit den anderen Köch:innen begeisterten beide die Gäste mit einer Reihe raffinierter Vorspeisen wie Ciceron, frittierter Schweinehaut mit Guacamole, einer Maga aus Cipoche und Salsa und Pastrami vom gerade gelieferten Jungstier. Schließlich ist die Verwertung der ganzen Tiere nach dem Motto “from nose to tail” eines der Merkmale von Mayers Küche. Nach den Hauptspeisen gab es Salzburger Nockerln sowie Pannacotta mit Salzkaramell. AME




















































