Reine Geschmackssache

Karriere / 02.08.2019 • 10:06 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
In Familienbetrieben arbeiten oft mehrere Generationen zusammen.Fotolia
In Familienbetrieben arbeiten oft mehrere Generationen zusammen.Fotolia

Konzern oder Familienbetrieb – eine nachhaltige Entscheidung.

Schwarzach Wo kann man besser Karriere machen: im internationalen Konzern oder im bodenständigen Mittelstand? Was kann der eine, was der andere nicht kann? Diese Fragen stellen sich junge Menschen vor dem Eintritt ins Berufsleben. Und die Antwort ist so individuell wie die Bewerber selbst. Was jedoch an erster Stelle bei der Wahl des richtigen Unternehmen stehen sollte, ist die Frage: Kann ich mich mit der Philosophie identifizieren? Eine bewusste Entscheidung zu treffen, ist wesentlich für die eigene Karriereplanung.

Familienunternehmen

Wer sich für ein Familienunternehmen entscheidet, sollte sich bewusst sein, dass die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter, Unternehmensleitung und Abteilungsleitung meistens enger ist. Durch die flache Hierarchie tragen Mitarbeiter von Anfang an viel Verantwortung, was durchaus Chancen bietet, die es unter Beweis zu stellen gilt. Dafür ist es ratsam, auf schnellstem Weg viele praktische Erfahrungen zu sammeln. Für diejenigen, denen es wichtig ist, detaillierte Auswirkungen und Ergebnisse ihrer Arbeit zu sehen, ist der Mittelstand ideal, denn hier bleiben die eigenen Projekte meist im Team und so überschaubar, dass sie von Anfang bis Ende miterlebt und betreut werden können. Im Mittelstand sind vor allem die „Macher“ gefragt. Die Entscheidungswege sind wesentlich kürzer und es gibt einen größeren Gestaltungsfreiraum.

Konzern

Konzerne haben es allein schon wegen ihrer Größe schwer, eine sehr persönliche Zusammenarbeit mit allen Abteilungen zu gewährleisten. Die Entwicklungsmöglichkeiten, die ein großes Unternehmen zu bieten hat, sind allerdings mehr als verlockend: Auslandseinsätze sind nahezu gang und gäbe, die Möglichkeiten aufzusteigen und sich weiterzuentwickeln sind allein durch die große Anzahl an zu vergebenden Positionen immens. Für einen erfolgreichen Werdegang ist jedoch vor allem Selbstsicherheit und Netzwerkfähigkeit mitzubringen. Es ist maßgeblich, um die richtigen Kontakte aufbauen und bei Bedarf abrufen zu können. Da die Projekte in der Regel komplexe Prozesse sind, können selbst Personen in führenden Positionen nicht allein Einfluss auf das Gesamtergebnis nehmen. Man muss sich also auf längere Entscheidungswege einstellen und in jedem Fall viel Erfahrung in Projektmanagement und Teamarbeit mitbringen.

12.000 Familienbetriebe

In Vorarlberg gibt es 12.000 Familienunternehmen, in denen insgesamt rund 110.000 Menschen erwerbstätig sind. Sie erwirtschaften rund 23 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr. CRO

Als 200-jähriges Familienunternehmen steht Getzner Textil im Spannungsfeld von Tradition und New Work. Wir sehen es als zentralen Auftrag, für unsere Mitarbeiter auf der Basis zentraler Werte und Haltungen ideale Rahmenbedingungen zu schaffen, welche ihnen ermöglichen, beruflich und familiär in Bewegung zu bleiben, ohne dabei die notwendige Balance zu verlieren. Dies ist die Voraussetzung für deren größtmögliche Potenzialentfaltung. Matthias Walter, Leitung Human Resources, Getzner Textil Aktiengesellschaft

Als 200-jähriges Familienunternehmen steht Getzner Textil im Spannungsfeld von Tradition und New Work. Wir sehen es als zentralen Auftrag, für unsere Mitarbeiter auf der Basis zentraler Werte und Haltungen ideale Rahmenbedingungen zu schaffen, welche ihnen ermöglichen, beruflich und familiär in Bewegung zu bleiben, ohne dabei die notwendige Balance zu verlieren. Dies ist die Voraussetzung für deren größtmögliche Potenzialentfaltung. Matthias Walter, Leitung Human Resources, Getzner Textil Aktiengesellschaft

Das Arbeitsklima bei faigle ist geprägt von Menschlichkeit und Nähe. Wir haben flache Hierarchien und pflegen ein partnerschaftliches Miteinander. „Bei faigle ist man keine Nummer“, sagen unsere Mitarbeiter oft. Natürlich geht es auch bei uns um Ziele, die wir erreichen möchten. Wir wollen Innovation und Begeisterung. Die Aufgabengebiete sind sehr breit. Nicht nur Fachkräfte, auch Quereinsteiger sind gefragt. Jeder, der sich einbringt, kann etwas bewegen. Nicht umsonst heißt es „moving forward“ bei faigle. Andreas Schmid, Personalleiter faigle Gruppe

Das Arbeitsklima bei faigle ist geprägt von Menschlichkeit und Nähe. Wir haben flache Hierarchien und pflegen ein partnerschaftliches Miteinander. „Bei faigle ist man keine Nummer“, sagen unsere Mitarbeiter oft. Natürlich geht es auch bei uns um Ziele, die wir erreichen möchten. Wir wollen Innovation und Begeisterung. Die Aufgabengebiete sind sehr breit. Nicht nur Fachkräfte, auch Quereinsteiger sind gefragt. Jeder, der sich einbringt, kann etwas bewegen. Nicht umsonst heißt es „moving forward“ bei faigle. Andreas Schmid, Personalleiter faigle Gruppe