Den Mitarbeitern Danke sagen

Karriere / 06.12.2019 • 09:48 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Es gibt gute Gründe, warum man Mitarbeiter mit einem kleinen Weihnachtspräsent überraschen sollte, und außerdem steuerliche Vorteile.
Es gibt gute Gründe, warum man Mitarbeiter mit einem kleinen Weihnachtspräsent überraschen sollte, und außerdem steuerliche Vorteile.

Weihnachtsgeschenke sind Zeichen der Wertschätzung und Motivationsfaktor.

Schenken Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, besagt ein Sprichwort. Das gilt nicht nur im Privaten, sondern natürlich auch im Berufs- und Geschäftsleben. Deshalb nehmen auch viele Arbeitgeber Weihnachten zum Anlass, ihren Mitarbeitern mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk für ihr Engagement und ihre Leistung Danke zu sagen. Das steigert die Motivation und verbessert das Unternehmens-
image. Ein Weihnachtsgeschenk vom Chef gilt als besondere Anerkennung. Schließlich handelt es sich um eine freiwillige Leistung.

Was macht Freude?

Doch worüber freuen sich Mitarbeiter? Klar, Pralinen oder Wein nimmt jeder gern entgegen. Wirklich in Erinnerung bleibt man mit solch beliebigen Geschenken – die vor Weihnachten zuhauf den Besitzer wechseln – aber nicht. Wie im Privaten gilt auch hier: Persönliche Geschenke kommen besser an. Als Arbeitgeber ist das aber gar nicht so einfach. Schenkt man jedem Mitarbeiter etwas Individuelles, kann schnell Neid und Missgunst in der Belegschaft aufkommen.

Eine Alternative ist es, ein gemeinsames Erlebnis zu verschenken. Das stärkt gleichzeitig auch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Belegschaft. Der Vorteil: Solch gemeinsamen Erlebnisse bieten Gesprächsstoff und bleiben länger im Gedächtnis.

Geld oder Gutscheine

Fragt man die Arbeitnehmer selbst, wünschen sich 75 Prozent Geld oder Gutscheine. Dabei stellt sich jedoch immer wieder die Frage, ob und ab welcher Höhe diese Geschenke der Steuer- und Sozialversicherungspflicht unterliegen. Es gilt: Werden sämtliche Sachgeschenke eines Jahres zusammengerechnet, dürfen sie die 186-Euro-Grenze je Mitarbeiter nicht überschreiten. Als steuer- und beitragsfreie Sachzuwendungen gelten neben den üblichen Geschenken wie Wein oder Geschenkpäckchen auch Autobahnvignetten, Gutscheine und Geschenkmünzen, die nicht in Bargeld abgelöst werden können, sowie Goldmünzen und Golddukaten, bei denen der Goldwert im Vordergrund steht (z. B. Philharmoniker-Münzen). Bargeldzuwendungen sind allerdings immer steuer- und beitragspflichtiges Entgelt. Die Kosten für sämtliche Betriebsveranstaltungen wie Weihnachtsfeiern dürfen 365 Euro je Mitarbeiter nicht überschreiten. Ansonsten sind sie steuer- und sozialversicherungspflichtig.