Beim Feldkircher Lyrikpreis stimmt das Publikum mit

Kultur / 20.11.2020 • 20:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Feldkirch In diesem Jahr ist alles anders. Der alljährliche Feldkircher Lyrikpreis, der Ende November im Theater am Saumarkt mit einem reichhaltigen Begleitprogramm verliehen wird, kann aufgrund des Lockdowns in dieser Form nicht stattfinden. Die Preisträger werden Ende November bekannt gegeben, ihre Lyrik vorgestellt, sie erhalten auch das Preisgeld, die Feier allerdings findet erst im nächsten Jahr statt.

Der Feldkircher Lyrikpreis wird, wie jedes Jahr, von einer Expertenjury bestimmt, die aus einer Fülle von Einreichungen die Texte auswählt. Dieses Jahr sollte zusätzlich dazu eine kleine Auswahl herausragender Lyrikerinnen und Lyriker sich der Wahl des interessierten Publikums stellen, das ebenfalls einen Preis zu vergeben hat.

Nominierte Autoren lesen ihre Beiträge

Es sei großartig, dass nicht nur die Jurymitglieder und nicht nur eine kleine Auswahl an Besuchern, sondern alle Interessenten dem besten Gedicht die Stimme geben können, meint die Kuratorin des Feldkircher Lyrikpreises, Erika Kronabitter. Als Alternative für die Wahl vor Ort im Saumarkt haben die Veranstalter eine digitale Variante entwickelt und laden dazu ein, sich auf diese außergewöhnlichen poetischen Äußerungen einzulassen, zeitgemäße Dichtkunst kennenzulernen und eine Stimme für die Lyrik der Gegenwart abzugeben. Die nominierten Beiträge sind auf www.saumarkt.at als Autorenlesungen einsehbar. „Es geht ganz einfach, besuchen Sie unsere Homepage und schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Namen Ihres Favoriten, Ihrer Favoritin an office@saumarkt.at. Sie haben damit die Möglichkeit die Vergabe des Publikumspreises in der Höhe von 1000 Euro mitzuentscheiden,“ empfiehlt Sabine Benzer, Geschäftsführerin des Theaters am Saumarkt.

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