Kornmarkttheaterumbau startet im Jahr 2024

Kultur / 17.01.2022 • 18:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Kornmarkttheaterumbau startet im Jahr 2024
Kunsthaus Bregenz, Kornmarkttheater und Vorarlberg Museum von der Seeseite aus. VN/Steurer

Vorarlberger Landestheater wird in der Spielzeit 2024/25 an verschiedenen Orten spielen.

Bregenz Noch hat das Denkmalamt nichts genehmigt, deshalb sind die Kostenerstellung und die endgültigen Pläne für die Sanierung und den Umbau des Theaters am Kornmarkt nicht fertiggestellt. Nachdem in den VN bereits berichtet wurde, dass der Vertrag von Landestheaterintendantin Stephanie Gräve bis zum Sommer 2028 verlängert wird, ist nun der Umbau der Immobilie in Bregenz von besonderem Interesse. Fest steht laut Werner Döring, Geschäftsführer der Kulturhäuser Betriebsgesellschaft (Kuges), der Termin. Damit die Festspiele ihre jeweils im Kornmarkttheater geplanten Produktionen ungestört realisieren können, wird mit dem Ausbau im Herbst 2024 gestartet, bis zum Sommer 2025 soll er abgeschlossen sein.

Etwa neun Millionen Euro

Fixiert ist auch, dass das Landestheater in dieser Saison verschiedene Orte im Land nutzen wird. Döring und Gräve setzen auf die Kooperationsgemeinschaft der Institutionen in den anderen Städten bzw. Bezirken, die ihre Podien zur Verfügung stellen und dafür Projekte der Landesbühne geliefert bekommen. Voraussichtlich werden das nicht nur lauter Eigenproduktionen sein, sondern auch einige Gastspiele von Institutionen außerhalb des Landes. Man werde aber darauf achten, dass Ensemblemitglieder Engagements erhalten. Noch sind die Sanierungs- und Umbaukosten nicht exakt zu definieren. Gesprochen wird von neun Millionen Euro. 20 Prozent davon übernimmt die Stadt Bregenz als Inhaber des Gebäudes, der Rest kommt aus dem Budget des Landes, wobei die Kuges selbst bereits Rücklagen für die notwendig gewordenen Adaptierungen gebildet hat.

Die Kuges-Häuser aus der Vogelperspektive. <span class="copyright">VN/Steurer</span>
Die Kuges-Häuser aus der Vogelperspektive. VN/Steurer

Eine große Frage wird es sein, ob das Theater am Kornmarkt, dessen alte Bausubstanz den einstigen Kornspeicher bildet, mit dem Ausbau auch sein jetziges Erscheinungsbild ändert. Im Fokus stehen eine großzügige Foyerlösung mit Ausblick auf den Tizian-Platz in Richtung Kunsthaus sowie die Optimierung der Probebühne bzw. der Box auf der Seite des Vorarlberg Museums.