Hände weg von

Leserbriefe / 07.11.2019 • 17:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

unseren Kindern

Das gilt nicht nur für den Verein Original Play, der derzeit wegen des Verdachts auf Missbrauch für Schlagzeilen sorgt, sondern auch für Workshops, die mit dem Zweck der „Sensibilisierung und Sichtbarmachung“ der sexuellen Vielfalt (siehe Artikel vom Verein GoWest über LGBT in den VN) in unsere Schulen kommen. Der Sexualkundeunterricht soll sich auf eine altersgemäße Darstellung naturwissenschaftlicher Fakten und auf die Verantwortung für die Weitergabe des Lebens konzentrieren und die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein stärken, anstatt sie gerade in der Phase der Pubertät, in der die Unzufriedenheit mit dem eigenen Geschlecht nicht selten ist, zu verwirren. Toleranz darf nicht mit Propagierung sexueller Vielfalt, wie sie durch Workshops in Schulen angeboten wird, verwechselt werden. An den Schulen gilt außerdem das Indoktrinierungsverbot – das betrifft auch die Genderideologie, die trotz Unwissenschaftlichkeit sich in allen Gremien ausbreitet. Nicht umsonst boomt der Wunsch nach Geschlechtsumwandlung bei den Jugendlichen derzeit enorm wegen der einseitigen medialen Werbung für Transgender, in der die Risiken einer lebenslangen Hormon-Einnahme ebenso verschwiegen werden wie die vielfach fehlende nachhaltige Zufriedenheit der Betroffenen, die sich dann in einer Zunahme von Depressionen zeigt.

Dr. Gertraud Weggemann-Posch,

FA f. Kinder- und Jugendheilkunde, Bludenz