Was ist in

Leserbriefe / 27.11.2019 • 18:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bludesch los?

Wie aus Veröffentlichungen entnommen werden kann, soll das ortsprägende Objekt meiner Geburtsgemeinde, die „Alte Krone“, zu der ich immer noch eine enge Beziehung pflege, umgebaut werden. Dass dabei ein denkmalgeschütztes Objekt durch den Abbruch des Stallanbaus, der maßgeblich für Krone, Kirche und Platz notwendig ist, ein Stück Identität der Gemeinde zerstört wird, müssten die Alarmglocken bei der Bevölkerung läuten! Ehemals war die Umgestaltung im Sinne der Vorstellungen und Vorgaben des Denkmalamtes mustergültig verwirklicht worden. Wieso das nun nicht mehr gelten soll, ist mir ein Rätsel. Wenn der Bestand, wie geplant, mit einem Objekt gleicher Größe erweitert wird, ist das ortsplanerisch auch mit Bezug zur Kirche total falsch! Zudem soll der Dorfplatz im Westen angeordnet werden. Dazu scheinbar noch der Wahnsinn einer Tiefgarage! Wozu? Wer nutzt das, wer bezahlt das in einem kleinen Dorf wie Bludesch. Ein Dorfplatz gehört vor und nicht hinter die Kirche! Dass die sogenannte „Alte Krone“ neuen Bestimmungen angepasst werden soll, ist verständlich. Aber das ist meiner Kenntnis nach alles im Bestand möglich. Um eine optimale Lösung zu finden, ist für so ein Projekt nicht nur ein Vorschlag einzuholen, sondern mindestens drei. Da wäre die Architektenkammer der richtige Ansprechpartner.

Arch. Dipl.-Ing Peter Konzet, Wolfurt