Achtalradweg
Schon vor Jahren erklärte Landesrat Rauch in einer Radiosendung, dass es mit ihm keine Radautobahn (?) im Achtal geben werde. Daher war die in Auftrag gegebene Studie nur Ablenkung. Das Achtal sei ein Naturschutzgebiet und daher kein Radweg möglich, erklärt der Landesrat. Im Achtal gibt es mehrere Kraftwerke und Rückhaltebecken. Auch führt von Alberschwende eine breite Straße ins Achtal. Jede Alpe, jede Liftstation ist mit einem Auto erreichbar, und um geschlägertes Holz aus den Wäldern zu holen, werden Wege gebaut. Die Kosten sind dem Herrn Rauch zu hoch. Dabei muss er im Achtal einen Wanderweg erhalten, dieser kostet auch Geld. Daher ist die genannte Summe für den Bau eines Radweges anzuzweifeln. Vielleicht ist es auch möglich, dass der Radweg teilweise auf der Bucher Seite gebaut werden kann. Eine Brücke sollte kein Problem machen. Dass ein Radweg technisch möglich ist, zeigt die Verbindung von Bozenau nach Egg. Der Bau einer sicheren Radverbindung vom Bregenzerwald ins Rheintal durch das Achtal ist alternativlos! Dass ein vom Volk bezahlter Politiker sich weigert, den Auftrag von den Bürgern umzusetzen, ist typisch für die Politik der Grünen. Ja, Herr Rauch, die Kosten für solche Politik sind zu hoch.
Peter Wagner, Dornbirn