Strompreis

Leserbriefe / 04.04.2022 • 21:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ich habe wieder Post von der VKW erhalten: Die Jahresabrechnung von März 2021 bis März 2022. Auf dieser Rechnung ist auch die Herkunft des von mir bezogenen Stromes angeführt: Er stammt zu 77,97% aus Wasserkraft, zu 9,81% aus Windenergie. Nur knapp 7% stammen aus kalorischen, mit Erdgas betriebenen Kraftwerken. Also eigentlich sehr schön und ökologisch. Vor drei Wochen habe ich schon einmal Post von der VKW AG erhalten. Darin wurde mir mitgeteilt, dass die VKW AG den Preis für den von mir bezogenen Strom ab 1.5.2022 um 43,5% erhöhen wird. Die im Schrei­ben angeführte Begründung für diese exorbitante Preiserhöhung, die Erhöhung des EEX Indexes, hat mich nicht zufriedengestellt und ich habe bei den VKW nachgefragt. Das Ergebnis: Das ist halt so – und das macht ja im Monat nur etwa 7 Euro aus und außerdem und überhaupt! Jetzt grüble ich immer noch, weshalb unsere Wasserkraft ab Mai 2022 um fast die Hälfte mehr kosten soll als im Vorjahr. Sollen Energieversorger, die im Eigentum des Landes Vorarlberg stehen, sich so gerieren wie ein internationaler Konzern? Ich meine damit Gewinnmaximierung (um jeden Preis). Oder soll bei der Tarifgestaltung doch die Kostensituation maßgebend sein? Wenn es die Kostensituation wäre, könnte sich wohl kaum eine Preissteigerung von 43,5 % ergeben.

Werner Drexel,

Hohenems

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