Vorarlberger

Leserbriefe / 13.05.2022 • 17:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Visionäre

Egg hat kurz entschlossen einen Minikreisverkehr errichtet und wartet nun die große Genehmigung vom Land ab. Das sind Visionäre mit Umsetzungskraft. Und dieser Kreisverkehr findet sehr großen Anklang bei der Bevölkerung, die tagtäglich durch diese stark frequentierte Kreuzung fahren muss. Ich selber bin noch nie so schnell von Schwarzenberg kommend im Berufsverkehr durch diesen Knotenpunkt gekommen – super gemacht. Groß denkende Visionäre sind auch die beiden größten Firmen in Wolfurt, die mit dem Okay von Landesregierung und Naturschutz Genehmigungen bekommen, ein riesiges Riedgebiet beim Güterbahnhof umzupflügen, mit Kies aufzuschütten (obwohl Kiesmangel in Vorarlberg), zu pilotieren, zu verbauen und die bestehende, öffentliche Straße (Hohe Brücke) einfach zu schließen. Seit Wochen kann man nicht einmal mehr zu Fuß über die Steinerne Brücke Wolfurt/Schwarzach gehen, abgesperrt. Übrigens: Die Straße zur Fa. Meusburger wird zum 4. Mal neu versetzt. Noch gibt’s keinen Radweg in den Bregenzerwald. Die Radler müssen durch Alberschwende fahren und die ergeben durch stark befahrene Straße ein zusätzliches Verkehrshindernis. Wo sind die Visionäre für die Radwegverbindung in den Bregenzerwald? Die Vorarlberger Bevölkerung hat das Achtal wieder entdeckt und fordert, die historische Bahntrasse der Bregenzerach entlang als idealen und sicheren Wander- und Radweg im Naherholungsgebiet der Hofsteiggemeinden in den Bregenzerwald zu erhalten.

Silvia Greber-Schmelzenbach, Schwarzach