Teure Lebensmittel, kalte Stuben

Leserbriefe / 02.10.2022 • 18:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Winter grüßt von den Bergen herunter. Nicht alle freuen sich auf den Winter und auf die Kälte und auf den Schnee. Die Renten und Gehälter können nicht mit den Teuerungen Schritt halten. Nicht alle haben für die kalte Jahreszeit genügend Brennholz auf Lager, um den ganzen Winter den Stubenofen zu heizen oder das fehlende Gas zu besorgen. Ein Nachkauf schlägt sich bis zum doppelten Preis zu Buche. Viele Menschen wissen nicht, wo sie das Geld für die empfindlichen Teuerungen hernehmen sollten. Was macht die alleinstehende Mutter, wenn das Geld schon nach drei Wochen verbraucht ist? Der Monat hat vier Wochen und einige Tage. Neben den Lebensmitteln und dem Wohnungsgeld braucht das Kind auch Schulgeld. Es ist schwer, einem Kind zu erklären, dass es auf so manches verzichten muss oder beim Schulausflug nicht mitfahren kann. Auch wir im „Wohlstandsländle“ haben arme Menschen, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen, bevor sie ihn ausgeben. Gut, dass es helfende Hände wie die Aktionen von Stüttler Tischlein deck dich und die VN-Aktion „Ma hilft“ gibt, die so manchen benachteiligten Menschen das Leben erleichtern. Wenn es uns gut geht, dürfen wir jene Menschen nicht vergessen, denen es schlechter geht und unsere Hilfe dankbar annehmen.

Hugo Mayer,

Egg

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