Überhöhte Fahrpreise

Leserbriefe / 10.10.2022 • 20:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief vom 3. 10. 2022. In diesem September fuhr ich nach Lech, um anschließend mit dem Ortsbus zum Formarinsee zu fahren. Dieser war bereits völlig überfüllt, zum Glück kam dann aber noch ein zweiter Bus, der die restlichen Leute aufnahm, im Bus konnte man nur vorne einsteigen, beim Vorlegen der V-Mobil-Card hieß es nur, die funktioniert hier nicht. Es ist ein Mautpreis von 20 Euro zu zahlen. Da fragt man sich schon warum gibt es eine V-Mobil-Card, mit der man im ganzen Land fahren kann, nur nicht in Lech? Vergleichsweise zahlt man für die wesentlich attraktivere Strecke von Partenen zur Bieler Höhe nur fünf Euro, ansonsten gilt die V-Mobil-Card sogar bis zum Zeinisjoch. Weshalb man in Lech das Vierfache zahlt, ist mir unverständlich, hier drängt sich der Verdacht auf, das die Touristen und Einheimischen für den überteuerten Bau des Ortszentrums zur Kassa gebeten werden, war doch noch bei meinem letzten Besuch vor einigen Jahren das Ganze kostenlos mit der V-Mobil-Card.

Der Ausflug selber war zwar wieder mal wunderschön, aber ich frage mich, ob ich mir diese Kosten noch mal antun werde, auch das Zurückfahren in einem total überfüllten Bus mit Einzelkontrolle und Andrang von 70 Leuten, nur um ja nicht eine Karte zu wenig zu verkaufen, war nur die vordere Tür geöffnet (Corona lässt grüßen), durch diesen Überaufwand verpasste ich zuletzt um wenige Minuten den Anschlussbus von Lech, was fast ein Stunde Wartezeit bedeutete. Vielen Dank lieber Lech Tourismus, so schön es bei euch ist, das brauche ich künftig nicht mehr.

Wilfried Spiegel, Hohenems

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