„Ein hoffnungs-schweres Ereignis“

Leserbriefe / 01.01.2024 • 18:10 Uhr

Zu den Gedanken zum Sonntag von Dr. Juliana Troy, VN vom 23.12.23:

Krankenhausseelsorgerin Dr. Juliana L. Troy zeichnet in ihrem Beitrag zu Weihnachten ein hoffnungsvolles Bild von Frieden. Keine Spaltung und Trennung von Altem und Neuen Testament, wie so oft zu hören und zu lesen. Stattdessen sind wort- und bildgewaltig vereint der große Prophet des Friedens Jesaia und unser Evangelist Lukas. Lukas verfeinert das Bild von Frieden und von Solidarität und Humanem so, dass es in jeder Kultur und in jedem Jahrhundert verstanden werden kann: Gott duldet keine Ausgrenzung. Andererseits sind die vielen Menschenschlächter damals und heute ein Nichts, ein verhängnisvolles Vergängnis von immerwährendem Dunkel. Diese Schande jedoch ist für immer gerichtet durch das menschenfreundliche Wirken Gottes im Ereignis von Bethlehem. Hier aber ist jede und jeder eingeladen dabei zu sein, als Hirtin, Maria und Josef, als ein Engel. Ein wahrhaft heiliges, weihnachtliches Bild.

Hans Suck, Riezlern