Zukunftsutopie?

Leserbriefe / 28.01.2026 • 19:10 Uhr

Auch wenn sich ansteigendes Alter mit wachsenden Behinderungen teilweise paaren, bin ich trotz mich nicht übersehen habender Krebserkrankung u. a. froh, all die zukünftigen Problemzahlungen nicht mit beheben zu müssen. Könnte man nicht die steigenden EU-Mitgliedsbeiträge stoppen, zumindest reduzieren, um mehr Zeit zur Tilgung unserer Schulden zu bekommen? Scheinen doch unsere Spitzenpolitiker ihr Heil in Abgaben-, Steuererhöhungen und Gesundheitssystem-Belastungen derjenigen, die sich am wenigsten wehren können – die kleinen Steuerzahler, Rentner und ehemaligen Häuslebauer – glauben, finden zu müssen. Verwunderlich, wenn in einem der EU-Höchststeuerländer samt Parteienförderungssüchtigen und Verwaltungsüberdimensionierten sich Menschen für weitere Belastungen aussprechen? Nicht denkend, dass schon utopisch ansteigende Umweltauflagen samt Klima-Zertifikatszahlungen für nie einhaltbare Klimaziele auf uns warten. Nicht zu vergessen die in weiterer Zukunft wartenden Besicherungs- und Kreditrückzahlungen des 90-Milliarden-EU-Ukrainekredites, samt Ukraine-Wiederaufbaukosten. Oder glaubt jemand, Putin würde das übernehmen? Über unsere Grenzen hinwegsehend die Vorgangsweise eines Herrn Trump, der mittels seiner brutalitätsagierenden ICE-Truppe im eigenen Land Angst verbreitet, um den Widerstand der Bevölkerung herauszufordern. Ggf. um unter diesem Vorwand das eigene Militär gegen die Zivilbevölkerung zur Verhinderung eines „Bürgerkrieges“ einsetzen und dadurch auf einfachste Art zu einer Trump‘schen Diktatur gelangen zu können? Gibt es nicht so schon genug „heiße Eisen“ mit ungelösten Problemen bei uns und dieser Welt?

Kurt Höfferer, Hörbranz