Mehrwertsteuer-

Leserbriefe / 01.02.2026 • 19:15 Uhr

Reduktion?

Unsere Bundesregierung bringt laufend wenig umsetzbare Thesen als „großen Wurf“ an die Öffentlichkeit. Nun schlägt sie vor, bei einigen Lebensmittel eine Reduktion der MWST um 4,9%. Welche Produkte ist noch unklar (NEOS reklamierten Ansage von Babler). Das bringt dem Volk kaum Vorteile, dem Staat entgehen jedoch Millionen Einnahmen. Eine Preis-Weitergabe des Lebensmittelhandels soll erfolgen und dazu sollen zusätzlich eingestellte Aufsichtsorgane (unlogischer zusätzlicher Aufwand) kontrollieren. Ersparnis pro Haushalt wären 3 bis 4 Euro pro Monat. Eine absolute Farce und Unlogik. Das Volk wird hinter das Licht geführt. Der Handel kalkuliert seine Handelsspanne, damit er seine Kosten und Personalaufwand finanzieren kann. Derzeit werden ohnedies von fast allen LM-Ketten hohe Rabatte auf freiwillig gewählte Produkte angeboten. Somit kann der Konsument auch einsparen. Bei Umstellung von Schilling auf Euro war wie folgt: Ca ½ Jahr war gesetzlich der Preis exakt umgerechnet. Dann stiegen die Preise um nahezu 10%! Zur Budgetsanierung soll in der Landes- und Bundesregierung gespart werden. Z.B. beim Personalaufwand (Sekretärinnen könnten konzentriert werden), Parteiförderung die höchste von Europa. Mehrfach-Politiker-Pensionen (auch Höhe könnte reduziert werden). Weniger Dienstfahrzeuge. In unserem Landtag meinte ich gehört zu haben, dass Dienstwagen angefordert werden können und somit für mehrere Politiker verwendet werden (vorbildlich).

Oskar Piffer, Dornbirn