Leserbrief: Pfeifengras

In Zeiten von explosionsartig wachsendem Bedarf an elektrischer Energie, E-Mobilität, Smartphone für alle, Wärmepumpen, Energieverbrauch der Kryptowährungen, riesigen Serverzentren für die sogenannte KI ist eine leistungsfähige Infrastruktur entscheidend. Sowohl für den Industriestandort als auch die Lebenshaltungskosten für jeden Haushalt. Jetzt hat Vorarlberg das große Glück, eine leistungsfähige Leitung fast durch das ganze Land zu besitzen. Allerdings ist diese mit hundert Jahren in die “Jahre” gekommen. Was liegt näher, als diese zu sanieren und leistungsfähiger zu machen? 259 Masten sollen erhöht, 259 Fundamente erneuert werden. Bei sechs Masten im “Gsig obere Mähder” in Lustenau, nämlich bei Mast 154–158, sehen Umweltschützer große Probleme für das dort vorhandene “Pfeifengras” und die “Kleinseggenriede”? Das “Pfeifengras” und die “Kleinseggenriede” haben die alten Masten und Fundamente überlebt, warum nicht auch die neuen? Übrigens, warum setzt man bei den besonders problematischen Masten 154–158 nicht Hubschrauber ein? Frag nach bei den Seilbahnbauern.
Armin Spalt, Nüziders