Buwog bei Börsendebüt im Plus
Buwog nun von Immofinanz abgespalten – Börsengang erfolgreich.
Wien. Die Buwog, Wohnungstochter der Immofinanz, hat heute, Montag, ihr Börsendebüt gefeiert. Dieses ist bisher recht erfreulich verlaufen: Die Buwog-Aktie notierte am Nachmittag im Wiener prime market um 2,73 Prozent höher auf 13,56 Euro. In der Früh waren die Titel mit einem Kurs von 13,20 Euro in die Sitzung gestartet. Die heutige Erstnotierung schlägt ein neues Kapitel in der rund 60-jährigen Unternehmensgeschichte der Buwog auf.
Börsengang birgt Chancen
Der direkte Zugang zum Kapitalmarkt eröffnet große Chancen für die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens und ermöglicht uns, die Wachstumspotenziale in unseren beiden Zielmärkten Deutschland und Österreich noch besser zu nutzen“, sagte Buwog-CEO Daniel Riedl auf dem Handelsparkett in Frankfurt.
Es gab keinen Ausgabepreis für die Aktien und keinen Emissionserlös, da die Immofinanz-Aktionäre für jeweils 20 Aktien automatisch einen Buwog-Anteilsschein erhalten haben. Um den Börsengang zu ermöglichen, hat die Immofinanz bereits Mitte Februar die Mehrheit (51 Prozent) an ihrer Tochter abgespalten.
Die Buwog befindet sich nun zu 51 Prozent im Streubesitz. Die restlichen 49 Prozent hält derzeit noch die Immofinanz, ihr Anteil soll aber langfristig weiter abgebaut werden.
Neben Wien ist die Buwog-Aktie zudem noch in Frankfurt und in Warschau notiert. In Frankfurt eröffneten die Buwog-Papiere mit 13,00 Euro und stehen derzeit bei 13,52 Euro. Auf Basis des ersten Kurses betrug die Marktkapitalisierung der Buwog rund 1,3 Mrd. Euro. Im Zuge des Börsendebüts haben die Immofinanz-Aktien indessen stark nachgegeben. Die Papiere verbuchten ein Minus von etwa 20 Prozent.
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