Mehr Kaufkraft als die deutschen Nachbarn

Markt / 14.04.2015 • 22:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vorarlberger haben überdurchschnittlich viel Geld zur Verfügung.

Wien (VN). Rein statistisch gesehen verfügt jeder Österreicher heuer im Schnitt über 22.067 Euro, die er oder sie für Konsum, Miete oder Lebenserhaltungskosten ausgeben kann. Die Kaufkraft der Österreicher ist damit höher als die der Deutschen, denen im Schnitt 21.449 Euro im Jahr zur Verfügung stehen. Innerhalb Österreichs können sich die Niederösterreicher am meisten leisten, die Tiroler am wenigsten.

Zu diesem Ergebnis kommen die GfK-Marktforscher, die die regionale Verteilung der Kaufkraft untersucht haben. Die Kaufkraft misst das verfügbare Nettoeinkommen der Bevölkerung zusätzlich staatlicher Leistungen wie Arbeitslosen- oder Kindergeld sowie Pensionen.

In Niederösterreich liegt die Kaufkraft um rund vier Prozent über dem österreichischen Durchschnitt und ist damit am höchsten. Es folgen die Bundesländer Wien und Vorarlberg. Die niedrigste Kaufkraft haben demnach Tiroler und Kärntner.

Das kaufkraftstärkste Pflaster ist der 1. Bezirk in Wien. Jedem Bewohner stehen dort im Schnitt 41.115 Euro pro Jahr zur Verfügung, um 86 Prozent mehr als der Durchschnitt.  Misst man die Kaufkraft je Haushalt und nicht je Person, schaut das Ranking anders aus. Zwar ist auch hier Niederösterreich an erster Stelle, Wien belegt aber wegen der vielen Einpersonen-haushalte den letzten Platz.