Bewegungsfreude soll im Vordergrund stehen

Markt / 24.09.2015 • 19:38 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Arbeitsplatz von Karin Mattivi ist überall. Beim Erstgespräch stehen die Bedürfnisse und das Formulieren von Zielen im Vordergrund. Hofer
Der Arbeitsplatz von Karin Mattivi ist überall. Beim Erstgespräch stehen die Bedürfnisse und das Formulieren von Zielen im Vordergrund. Hofer

Sportwissenschaftlerin Karin Mattivi will Spaß an der Fitness und Bewegung vermitteln.

Alberschwende. (cro) Sport soll Spaß machen, lautet das Motto von Karin Mattivi. Als Magistra der Sportwissenschaften weiß sie, wie man Menschen die Bewegung schmackhaft macht. „Sport hat sich in vielerlei Hinsicht zu einem Gemeinschaftserlebnis entwickelt, bei dem gemeinsam Ziele erreicht werden“, sagt die 48-jährige Bregenzerwälderin und spricht dabei den Frauenlauf an, auf den sie nicht nur Teilnehmerinnen vorbereitet, sondern gleich auch selbst mitgemacht hat. Die gebürtige Südtirolerin konzentriert sich also nicht nur auf den Leistungssport, sondern vielmehr auf die Bereiche Prävention und Vitalität. Dabei gehören 17-Jährige ebenso zu ihren Kunden wie Menschen, die bereits 80 Lenze zählen. Gearbeitet wird dabei im Einzelcoaching. „Hauptsächlich geht es dabei um Ausdauer und Kraft und das Gefühl, etwas bewegen zu können. Die Menschen wollen ihren Körper wieder spüren.“  Für sie selbst gehört Sport natürlich auch zum fixen Tagesinhalt. „Ich jogge gerne, weil mich das sehr beflügelt und mir dabei kreative Gedanken kommen.“ Karin Mattivi nützt diese Gedanken, um neue Ideen zu kreieren. Ein ganz wichtiges Anliegen ist  der zweifachen Mutter die Bewegungsvolksschule, für die sie derzeit eine Ausbildung absolviert.

Die Sportwissenschaftlerin hat in ihrer beruflichen Karriere bereits ein umfangreiches Portfolio aufzuweisen, so war sie unter anderem als Sekretärin und Lehrerin tätig. Dennoch war es die Selbstständigkeit, die sie am meisten gereizt hat. „Ich wollte immer schon eigenständige Entscheidungen treffen können.“ Den Sprung zur Ein-Personen-Unternehmerin wagte sie zu Beginn der 2000er-Jahre. Bis heute ist sie dem Motto treu geblieben, nur das anzunehmen, hinter dem sie auch stehen kann. 

„EPU“ ist eine redaktionell unabhängige Serie der VN mit Unterstützung von Landesregierung und WKV.