Ein Branchenlogo als Qualitätsgütesiegel

Markt / 27.10.2015 • 19:06 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Gemeinsamer Auftritt hebt Vorzüge heraus und soll vor allem die kleineren Betriebe stärken.

Bregenz (VN-dh) Im Jahr 2012 hatte sich Berufsgruppen-obmann Siegwald Feuersinger zusammen mit seinem Funktionärsteam zum Ziel gesetzt, den Mehrwert des Vorarlberger Einrichtungshandels stärker nach außen sichtbar zu machen. Gesagt, getan. In der Folge wurden ein gemeinsames Logo und ein gemeinsamer Internet-Auftritt der Vorarlberger Einrichtungsfachhändler konzipiert, damit die Vorzüge der rund 200 zur Berufsgruppe gehörenden Betriebe hervorgehoben werden können.

Qualitätsgütesiegel

Unter dem Motto „Den Fokus auf . . .“ werden Leistungen wie Qualität, Regionalität, Service oder Ausbildung in den Mittelpunkt gestellt, die dem Kunden deutlich machen, welchen Mehrwert die heimischen Betriebe bieten. „Das Resümee zeigt, dass die Kampagne nach außen sehr gut angekommen ist und auch von den Kollegen der Branche sehr geschätzt wird“, bekräftigt Initiator und Branchensprecher Feuersinger. Das Branchenlogo ist mittlerweile zu einer Art Qualitätsgütesiegel geworden. Wenn ein Kunde einen entsprechenden Kleber am Türeingang sieht, weiß er, dass er eine fachkundige Beratung erhält.

Auf Nischen angewiesen

Durch das gemeinsame Agieren können auch spezielle Themen medial in den Vordergrund gerückt werden. Dadurch werden Interessierten tiefgreifende Informationen geboten. Die Homepage ermöglicht auch eine gezielte Suche nach Fachhändlern – auch wenn der Kunde sich außerhalb der Landesgrenzen befindet. Neben den Vorarlberger Konsumenten bilden nämlich Kunden aus den umliegenden Regionen ein sehr wichtiges Segment für den heimischen Einrichtungsfachhandel.

„Glückliche Lage“

„Im Gegensatz zu Restösterreich sind wir dadurch in der glücklichen Lage, dass wir die Umsätze halten und weiterhin sehr viel für den regionalen Arbeitsmarkt tun können“, betont der Berufsgruppenobmann. Dazu zählt eine intensive Lehrlingsausbildung. Allerdings macht den kleineren Betrieben zu schaffen, dass auch große Unternehmen vermehrt versuchen, Nischen zu besetzen. „Viele leben von Nischen und sind hochspezialisiert“, so Feuersinger. Die gemeinsame Kampagne soll deshalb vor allem die kleineren Einrichtungsbetriebe stärken.