Die Stimmung an den Börsen ist ungetrübt

17.03.2017 • 18:34 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Ines Frei
Ines Frei

Dornbirn. Die grundsätzlich freundliche Tendenz an den Aktienmärkten setzte sich in den letzten Wochen fort. Angeführt von den USA liegen im laufenden Jahr alle großen Aktienmärkte

im Plus. In den Vereinigten

Staaten beläuft sich die Wert­entwicklung

derzeit auf etwa 6 Prozent (Quelle: Bloomberg per 17.3.2017), der EuroStoxx 50 erzielte mehr als 4 Prozent (Quelle: Bloomberg 17.3.2017). Nachzügler unter den großen Märkten ist Japan mit einem Plus von ca. 2 Prozent. Aber auch Schwellenländeranleihen in der jeweiligen Lokalwährung lieferten mit etwa 2,75 Prozent aktienähnliche Erträge (Quelle: Erste AM). Auf der anderen Seite der Skala rangieren Staatsanleihen, insbesondere in der Eurozone, mit über 2 Prozent im negativen Terrain (Quelle: Erste AM)

Zinserhöhung in den USA und Wahlen in den Niederlanden: Die Marktteilnehmer gehen weiter von einem starken positiven Impuls insbesondere in den USA aus. Auch wenn die Wirtschaftspolitik von Präsident Trump außer der Absichtserklärung einer Steuerreform noch nichts Konkretes erkennen lässt. In der Eurozone verbessert sich die wirtschaftliche Aktivität merklich. Damit verbunden treten die Deflationsängste endgültig in den Hintergrund.

Das weitere Geschehen an den Börsen wird davon abhängen, ob sich die Gewinnsituation der Unternehmen verbessert. Vieles an Gewinnerwartungen haben die Aktienkurse bereits vorweggenommen. Am Mittwoch hat die US-Notenbank die Leitzinsen wie erwartet um 0,25 Prozent auf eine Bandbreite von 0,75 bis
1 Prozent angehoben. Die Einschätzung der Notenbank-Mitglieder hat sich kaum verändert. Demnach könnte es heuer noch zu zwei weiteren Zinsanhebungen in den USA kommen. Die positiven Erwartungen an die Konjunktur scheinen die negativen Effekte etwaiger Zinserhöhungen klar zu überwiegen.

Keine Anzeichen

In Europa hingegen gibt es keine Anzeichen, dass die Europäische Zentralbank von ihrer Nullzinspolitik abweicht. Die Wahlen in den Niederlanden hatten so gut wie keine Auswirkungen auf die Finanzmärkte.

ines.frei@dornbirn.sparkasse.at

Veranlagungsspezialistin
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