BMW Baumgartner wird Unterberger

Markt / 24.04.2017 • 20:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
BMW Baumgartner in Nenzing wird künftig von Unterberger betrieben.  Foto: VN/Hofmeister
BMW Baumgartner in Nenzing wird künftig von Unterberger betrieben.  Foto: VN/Hofmeister

BMW Unterberger wird die Geschäfte des Traditionshändlers Baumgartner übernehmen.

Nenzing. (VN-sca) Vor 90 Jahren gründete Urban Baumgartner in Nenzing eine Fahrzeughandlung mit angeschlossener Werkstätte – die Basis für den heutigen Betrieb. Verkauft wurden Fahrzeuge der Marke BMW, Matchless, Puch, Motosacoche, NSU und Zündapp. Neben den Zweirädern stand bald das Auto im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit des äußerst erfolgreichen Betriebes. Verkauft wurden in den vergangenen Jahrzehnten neben BMW auch die Marken Ford, Fiat und Volvo. Bis heute ist das Unternehmen mit der Marke BMW verbunden und wird es auch in Zukunft bleiben.

Betrieb verpachten

Der langjährige Eigentümer und Geschäftsführer des Familienunternehmens, Helmut Baumgartner (73), hat sich nun entschlossen, den Betrieb zu verpachten, auch das Firmengebäude bleibe im Besitz der Familien Baumgartner. In den nächsten Wochen soll die Veränderung öffentlich gemacht werden. Die Mitarbeiter sind bereits über die Veränderung informiert worden: Übernehmen wird das Unternehmen die Tiroler Unterberger-Gruppe, die in der Region bereits in Dornbirn und Lindau die Vertretungen der bayerischen Oberklasse-Marke und ihres Ablegers Mini innehat. Unterberger betreibt insgesamt 15 Autohäuser in Tirol, Vorarlberg und Bayern. In Dornbirn sind 52 Mitarbeiter beschäftigt, insgesamt 530. BMW Baumgartner beschäftigte nach Eigenangaben im Jahr 2015 31 Mitarbeiter. Für die Kunden und die Mitarbeiter, die von Unterberger übernommen werden, soll alles so bleiben, wie es ist. Klar, denn die Zufriedenheit der Kunden mit den Serviceleistungen des Betriebes, die regelmäßig von BMW abgefragt wird, erreicht Spitzenwerte.